• GBP/USD kämpft mit der Erholung vom Freitag nach einem Mehrmonatstief. 
  • Die hawkishen Tendenzen der Fed, der Anstieg der US-Anleiherenditen und die Geopolitik stützen den USD. 
  • Der dovishe Ausblick der BoE hält die GBP-Bullen zusätzlich von neuen Wetten ab.

Die GBP/USD-Paarung begann die neue Woche verhalten und bewegte sich während des asiatischen Handels in einer engen Handelsspanne oberhalb der Marke von 1,2500. Angesichts der Fundamentaldaten ist Vorsicht geboten, bevor auf eine Ausweitung der am Freitag begonnenen Erholung aus dem Bereich von 1,2475, dem niedrigsten Stand seit Mai, gesetzt wird. 

Der US-Dollar (USD) fiel am Freitag von seinem Zwei-Jahres-Hoch zurück, nachdem der PCE-Preisindex für November auf Anzeichen einer moderaten Inflation und anhaltende Herausforderungen für die Wirtschaft hindeutete. Dies hält die USD-Bullen in der Defensive und bietet der GBP/USD-Paarung etwas Unterstützung. Allerdings könnte der hawkishe Kurswechsel der US-Notenbank (Fed) dem Dollar als Safe-Hafen-Währung weiterhin Rückenwind verleihen. 

Wie allgemein erwartet, senkte die Fed am vergangenen Mittwoch die Kreditzinsen um 25 Basispunkte (bps), signalisierte jedoch ein langsameres Tempo der Zinssenkungen bis 2025. Dies stützt weiterhin die hohen Renditen von US-Staatsanleihen, was zusammen mit den geopolitischen Risiken, die sich aus dem anhaltenden Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie den Spannungen im Nahen Osten ergeben, die Aussichten auf einige USD-Dip-Buys unterstützt und die GBP/USD-Paarung begrenzen könnte. 

Darüber hinaus könnten die Entscheidung der Bank of England (BoE), die Zinssätze in der vergangenen Woche unverändert zu lassen, und die dovishen Aussichten Händler davon abhalten, aggressive bullische Wetten auf das Britische Pfund (GBP) einzugehen. Tatsächlich stimmten drei Mitglieder des BoE-Ausschusses für eine Zinssenkung, während die Entscheidungsträger ihre Konjunkturprognosen für das vierte Quartal 2024 nach unten korrigierten. Dies könnte dazu beitragen, dass das Währungspaar GBP/USD weiter unter Druck bleibt. 

Die Marktteilnehmer erwarten nun einige Impulse vom BoE-Quartalsbericht, bevor im frühen nordamerikanischen Handel der Conference Board Index zum US-Verbrauchervertrauen veröffentlicht wird. Angesichts der oben genannten fundamentalen Rahmenbedingungen ist es jedoch ratsam, auf starke Anschlusskäufe zu warten, bevor sich bestätigt, dass das Währungspaar GBP/USD kurzfristig die Talsohle durchschritten hat.

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