• Die GBP/USD-Paarung steht vor einer Herausforderung, da der US-Dollar angesichts der Erwartung, dass die US-Notenbank die Zinssätze im Januar unverändert lassen wird, an Stärke gewinnt.
  • Das Pfund Sterling steht unter Druck, da Händler eine Zinssenkung der BoE um 25 Basispunkte im Februar erwarten.
  • Händler erwarten, dass die Veröffentlichung des vorläufigen S&P Global Purchasing Managers Index für beide Länder am Freitag genau beobachtet wird.

GBP/USD bleibt den zweiten Tag in Folge schwach und handelte am Donnerstag während des asiatischen Handels um die Marke von 1,2320. Die Paarung steht vor Herausforderungen, da der US-Dollar (USD) Unterstützung erhielt, nachdem Präsident Donald Trump ein Memorandum veröffentlichte, das die Bundesbehörden anweist, die anhaltenden Handelsdefizite zu untersuchen und anzugehen.

Der Greenback könnte weiter zulegen, da Händler davon ausgehen, dass die US-Notenbank (Fed) ihren Leitzins für Tagesgeld auf ihrer Sitzung im Januar zwischen 4,25 % und 4,50 % belassen wird. Darüber hinaus könnte Trumps Politik den Inflationsdruck erhöhen, was die Fed von einer weiteren Zinssenkung abhalten könnte.

Das Pfund Sterling (GBP) steht weiterhin unter Druck, nachdem die britischen Inflations- und Einzelhandelsdaten für Dezember schwächer als erwartet ausfielen, die Nachfrage nach Arbeitskräften in den drei Monaten bis November schwach blieb und das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bescheiden ausfiel. Infolgedessen erwarten Händler eine Zinssenkung der Bank of England (BoE) um 25 Basispunkte (bps) im Februar. Es gilt als nahezu sicher, dass die BoE die Zinsen auf ihrer nächsten Sitzung auf 4,5% senken wird.

Händler sollten die Veröffentlichung des vorläufigen S&P-Einkaufsmanagerindex (EMI) für Januar sowohl in Großbritannien als auch in den USA am Freitag aufmerksam verfolgen. Darüber hinaus wird der US Michigan Consumer Sentiment Index im Mittelpunkt des Interesses stehen. Diese Indikatoren dürften wichtige Hinweise auf die kurzfristige Wirtschaftsentwicklung liefern.

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