- GBP/USD bleibt unter 1,3800, nachdem die Fed die Zinsen mit einer Abstimmung von 10–2 hält.
- Zwei Abweichler befeuern zunächst eine dovish Reaktion, aber die Stabilität des Arbeitsmarktes stützt den Dollar.
- Händler warten auf die Pressekonferenz von Powell für Klarheit über den geldpolitischen Kurs der Fed für 2026.
GBP/USD bleibt unter der Marke von 1,3800, nachdem die US-Notenbank (Fed) am Mittwoch mit 10 zu 2 Stimmen beschlossen hat, die Zinsen unverändert zu lassen, da zwei Fed-Gouverneure für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte plädierten. Das Paar handelt volatil im Bereich von 1,3740-1,3790, im Vorfeld der Pressekonferenz von Fed-Chef Jerome Powell.
Sterling handelt seitwärts, während die Fed Vorsicht signalisiert und die Abweichler, die eine sofortige Zinssenkung befürworteten, ausgleicht
Die Federal Reserve hielt die Zinssätze bei 3,50%–3,75% stabil, nach einer Abstimmung bei ihrer letzten Sitzung zur Geldpolitik. Stephen Miran und Christopher Waller—einer von Präsident Trumps Nominierten zur Nachfolge von Jerome Powell—stimmten gegen die Entscheidung und sprachen sich für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte aus.
Fed-Beamte betonten, dass die Inflation „etwas erhöht“ bleibt, während sie feststellten, dass die Arbeitslosenquote Anzeichen einer Stabilisierung gezeigt hat. Die Fed fügte hinzu, dass der wirtschaftliche Ausblick unsicher bleibt und betonte ihr Engagement, beide Seiten des dualen Mandats bei der Bestimmung des zukünftigen geldpolitischen Kurses zu berücksichtigen.
Als Nächstes steht die Pressekonferenz von Fed-Chef Jerome Powell an.
GBP/USD-Reaktion auf die Entscheidung der Fed
GBP/USD schwankte zwischen 1,3752 und 1,3787, bleibt jedoch stabil unter 1,3800. Obwohl es zwei Abweichler bei der Entscheidung gab, die als dovish wahrgenommen wurde, verringerte die Anerkennung eines "stabilen" Arbeitsmarktes die Chancen auf weitere Lockerungen durch die Federal Reserve.

Fed - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.
Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.
In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.
Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.
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