Die britische Inflationsrate für April überraschte heute Morgen mit einem Anstieg des VPI für Dienstleistungen von 4,7 % auf 5,4 % gegenüber den Erwartungen von 4,8 %, so Francesco Pesole, Devisenanalyst bei ING.
Ein Ausbruch unter 0,840 bleibt eine reale Möglichkeit
„Ein genauerer Blick auf die Daten zeigt, dass der größte Teil des Anstiegs auf eine Erhöhung der Kraftfahrzeugsteuer zurückzuführen ist, die einen überproportionalen Effekt hatte, sowie auf höhere Flug- und Pauschalreisepreise, die beide durch den Zeitpunkt von Ostern und den besonderen Messtag im April verzerrt wurden. Bei wichtigen Komponenten wie Mieten, Verpflegung und medizinischer Versorgung gingen die Inflationsraten im Jahresvergleich dagegen weiter zurück.
„Es gibt also Gründe für die Bank of England, über diesen heißen VPI-Druck hinwegzusehen. Und während die Erwartungen für eine Senkung im Juni nahezu zementiert sind, sieht es nicht so aus, als ob dies ausreichen würde, um eine Senkung im August auszuschließen, da sich der zugrunde liegende Trend der Dienstleistungsinflation immer noch verbessert, wenn man steuerbedingte Verzerrungen außer Acht lässt.“
„Das Pfund ist nach der Veröffentlichung des VPI auf breiter Front moderat stärker geworden. Wir haben in letzter Zeit eine bärische Haltung zum EUR/GBP eingenommen, und ein vorsichtigerer Zinssenkungszyklus der Bank of England dürfte die Zinsdifferenz groß halten und Abwärtssondierungen bei diesem Paar begünstigen. Wir denken, dass ein Durchbruch unter 0,840 in den kommenden Wochen eine greifbare Möglichkeit bleibt.
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst
Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Während sich der Kryptomarkt insgesamt in einen klaren Risk-off-Modus verabschiedet, trifft es den Remittance-Token besonders hart. Am Freitag notiert XRP bei rund 1,37 US-Dollar – ein Tagesverlust von fast 5 %.
Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn
Ein Mann. Eine Wette. Fast 300 Millionen Dollar Gewinn – gegen Silber. Während viele Anleger bei Edelmetallen reflexartig auf steigende Preise setzen, geht ein chinesischer Milliardär den exakt entgegengesetzten Weg. Und liegt damit bislang spektakulär richtig.
Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal
Gold glänzt – aber Bitcoin könnte der heimliche Gewinner sein. Genau das sagt jetzt ausgerechnet JPMorgan. Und das nach Monaten, in denen Bitcoin deutlich schlechter lief als das Edelmetall. Für viele Anleger klingt das erst einmal widersprüchlich. Doch genau hier beginnt die Geschichte.
Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung
Die Bewertung des Kryptowährungsmarktes ist um 2,8 Billionen Dollar gesunken, da der Branchenführer Bitcoin (BTC) am Freitag zunächst auf 60.000 USD fiel, bevor er auf 65.000 USD schwankte.
Drei Szenarien für den japanischen Yen vor der vorgezogenen Wahl
Die neuesten Umfragen deuten auf einen dominierenden Sieg des regierenden Blocks bei der bevorstehenden vorgezogenen Wahl in Japan hin. Je größer das Mandat von Sanae Takaichi ist, desto mehr befürchten die Investoren eine schnellere Umsetzung von Steuerkürzungen und Ausgabenplänen.