Der US-Dollar (USD) setzte die kleine Korrektur vom Mittwoch fort und fiel im Kontext einer weit verbreiteten Erholung im risikobehafteten Bereich auf Mehrtages-Tiefs zurück. In der Zwischenzeit hat sich die Schließung der US-Bundesregierung weiter verlängert und einen Rekord erreicht, ohne dass eine Lösung in Sicht ist.

Hier ist, was am Freitag, den 7. November, zu beachten ist:

Der US Dollar Index (DXY) gab am Donnerstag zum zweiten Mal in Folge nach und geriet unter zusätzlichen Verkaufsdruck aufgrund sinkender US-Renditen über die gesamte Kurve, Sorgen über die Schließung und den verbesserten Ton im Risikokomplex. Die vorläufigen U-Mich-Verbraucherstimmungsdaten und die Umfrage zu den Verbraucherpreiserwartungen der New Yorker Fed werden den Wirtschaftskalender abrunden. Darüber hinaus werden die Fed-Mitglieder Williams, Jefferson und Miran sprechen.

EUR/USD stieg auf Mehrtageshochs deutlich über die 1,1500-Marke, unterstützt durch die angebotene Haltung des Greenbacks. Die Handelsbilanzdaten in Deutschland stehen als Nächstes auf dem heimischen Kalender, zusammen mit der Rede von EZB-Mitglied Elderson.

GBP/USD sammelte starken Aufwärtsimpuls und überschritt die 1,3100-Marke nach der stabilen Haltung der BoE und der Korrektur des US-Dollars. Als Nächstes stehen über den Kanal der Halifax House Price Index und der BBA Mortgage Rate an.

In einer recht unruhigen Woche fiel USD/JPY deutlich und besuchte erneut die Zone unter 153,00 und ließ die solide Performance vom Mittwoch hinter sich. Das Protokoll der BoJ sowie die vorläufigen Coincident und Leading Economic Indexes werden die wichtigsten Datenveröffentlichungen in Japan sein.

AUD/USD baute auf der Erholung vom Mittwoch auf und steuerte am Donnerstag erneut auf den Bereich jenseits der wichtigen 0,6500-Hürde zu. Als Nächstes in Australien stehen die Handelsbilanzdaten an.

Die WTI-Preise gaben am dritten Tag in Folge nach und fielen unter die 60,00 USD-Marke pro Barrel, während die Händler die potenzielle Wiederbelebung des Angebotsüberhangs bei schwächerer Nachfrage bewerteten.

Der Goldpreis fand etwas Gleichgewicht und stieg auf Mehrtageshochs über die 4.000 USD-Marke pro Feinunze, unterstützt durch den Verkaufsdruck auf den US-Dollar und die steigende Unsicherheit rund um die US-Schließung. Die Silberpreise bauten auf den Gewinnen vom Mittwoch auf und näherten sich der wichtigen 49,00 USD-Marke pro Unze, oder den Mehrtageshochs.

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