Der US-Dollar (USD) gewinnt am Montag an Stärke gegenüber seinen wichtigsten Rivalen, während die Marktteilnehmer die potenziellen Auswirkungen des großangelegten Angriffs der Vereinigten Staaten auf Venezuela bewerten. In der zweiten Tageshälfte wird das Institute for Supply Management (ISM) die Daten zum Einkaufsmanager-Index (EMI) für das verarbeitende Gewerbe im Dezember veröffentlichen.

US-Dollar - heute

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Kanadischer Dollar.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD 0.28% 0.20% 0.08% 0.28% 0.25% 0.21% 0.23%
EUR -0.28% -0.08% -0.17% 0.00% -0.03% -0.06% -0.04%
GBP -0.20% 0.08% -0.11% 0.08% 0.06% 0.02% 0.04%
JPY -0.08% 0.17% 0.11% 0.19% 0.16% 0.12% 0.15%
CAD -0.28% -0.00% -0.08% -0.19% -0.03% -0.06% -0.04%
AUD -0.25% 0.03% -0.06% -0.16% 0.03% -0.03% -0.01%
NZD -0.21% 0.06% -0.02% -0.12% 0.06% 0.03% 0.02%
CHF -0.23% 0.04% -0.04% -0.15% 0.04% 0.01% -0.02%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.

Am Wochenende trat das US-Militär in Venezuela ein und nahm den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau, Cilia Flores, nach New York mit. Laut den neuesten Entwicklungen wird Maduro im Metropolitan Detention Center in Brooklyn festgehalten und sieht sich Drogen- und Waffenanklagen gegenüber. Darüber hinaus erklärte US-Präsident Donald Trump, dass Washington möglicherweise eine neue militärische Intervention in Betracht ziehen könnte, wenn Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodríguez ihren Forderungen nicht nachkomme.

Nach einem vorsichtigen Wochenstart scheint sich die Marktstimmung am europäischen Morgen verbessert zu haben, da die US-Aktienindex-Futures am Tag zwischen 0,1% und 0,5% steigen. In der Zwischenzeit gewinnt der USD-Index fast 0,3% und handelt auf dem höchsten Niveau seit zwei Wochen bei etwa 98,70.

Gold profitierte von den eskalierenden geopolitischen Spannungen und sammelte am Montag früh bullisches Momentum. XAU/USD wurde zuletzt bei etwa 4.420 USD gehandelt und gewann 2% am Tag.

Nach der volatilen Bewegung zum Jahresende drückt Silber am Montag nach oben und steigt um mehr als 3,5% auf etwa 75,50 USD.

Unter Druck durch die breite USD-Stärke bleibt EUR/USD zu Beginn der europäischen Sitzung auf der Hinterhand und handelt unter 1,1700. Der europäische Wirtschaftskalender wird die Sentix-Anlegervertrauensdaten für Januar enthalten.

GBP/USD gibt am europäischen Morgen nach und handelt unter 1,3450. Die Bank of England wird am Montag die Daten zu Verbraucherkrediten und Nettokrediten an Privatpersonen für November veröffentlichen.

Nachdem in der Vorwoche marginale Gewinne verzeichnet wurden, bleibt USD/JPY ruhig zu Beginn der neuen Woche und bewegt sich seitwärts bei etwa 157,00. Der Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), Kazuo Ueda, wiederholte am Tag zuvor, dass die japanische Zentralbank voraussichtlich weiterhin die Zinssätze erhöhen wird, wenn sich die Wirtschaft und die Preise im Einklang mit ihren Prognosen entwickeln.

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

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