Die US-Aktienindex-Futures gewinnen zu Beginn der neuen Woche an Fahrt, während der US-Dollar (USD) Schwierigkeiten hat, Nachfrage zu finden, da sich die Marktstimmung mit wachsendem Optimismus über das bevorstehende Ende der US-Bundesregierungsschließung verbessert. In Ermangelung von hochkarätigen Datenveröffentlichungen werden die Anleger am Montag ein genaues Auge auf die US-Politik haben.

US-Dollar - letzte 7 Tage

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen letzte 7 tage. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Neuseeländischer Dollar.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD -0.28% -0.14% -0.06% 0.07% 0.26% 1.61% 0.16%
EUR 0.28% 0.12% 0.27% 0.34% 0.51% 1.87% 0.44%
GBP 0.14% -0.12% 0.00% 0.21% 0.40% 1.76% 0.32%
JPY 0.06% -0.27% 0.00% 0.09% 0.29% 1.64% 0.34%
CAD -0.07% -0.34% -0.21% -0.09% 0.13% 1.52% 0.11%
AUD -0.26% -0.51% -0.40% -0.29% -0.13% 1.36% -0.08%
NZD -1.61% -1.87% -1.76% -1.64% -1.52% -1.36% -1.41%
CHF -0.16% -0.44% -0.32% -0.34% -0.11% 0.08% 1.41%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.

Nachdem eine Gruppe von zentristischen Demokraten einen Deal ausgehandelt hat, hat der US-Senat mit 60 zu 40 für ein vorübergehendes Finanzierungsgesetz gestimmt, um die Regierung wieder zu öffnen. Das genehmigte Paket muss vom Repräsentantenhaus verabschiedet werden, bevor es zur Unterzeichnung an US-Präsident Donald Trump geschickt wird. In Übereinstimmung mit der risikofreudigen Marktstimmung wurden die US-Aktienindex-Futures zuletzt mit einem Anstieg zwischen 0,3% und 1,3% im Tagesverlauf gesehen. In der Zwischenzeit blieb der USD-Index nahezu unverändert bei 99,60.

EUR/USD hält sich am Montag in der europäischen Sitzung leicht über 1,1550, nachdem er die vorherige Woche marginal höher beendet hat. Der europäische Wirtschaftskalender wird die Sentix-Anlegervertrauensdaten für November enthalten.

USD/JPY steigt leicht an und handelt in positivem Bereich nahe 154,00 am europäischen Morgen. Takuji Aida, ein wirtschaftlicher Berater von Japans Premierministerin (PM) Sanae Takaichi, warnte am Montag, dass es ziemlich riskant wäre, wenn die Bank of Japan (BoJ) im Dezember die Zinsen erhöhen würde, und argumentierte, dass eine Zinserhöhung im Januar machbarer wäre, wenn die BoJ sehen kann, dass die Wirtschaft im Haushaltsjahr 2026 ein solides Wachstum erreicht. Früher am Tag zeigten die Daten aus Japan, dass der Leading Economic Index im September auf 108 von 107 gestiegen ist.

Nachdem Gold die vorherige Woche nahezu unverändert geschlossen hat, gewinnt es am Montag an bullischem Momentum und wurde zuletzt mit einem Anstieg von fast 2% im Tagesverlauf nahe 4.075 USD gesehen.

GBP/USD bleibt in einer Konsolidierungsphase bei etwa 1,3150, nachdem es drei aufeinanderfolgende Tage Gewinne verzeichnet hat. Am Dienstag wird das britische Amt für nationale Statistiken die Arbeitsmarktdaten für Oktober veröffentlichen.

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

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