Der Greenback fiel auf Mehrmonatstiefs, während die Marktteilnehmer die neu angekündigten Gegenzölle von Präsident Trump verdauten, alles vor dem Hintergrund scharfer Verluste an den globalen Aktienmärkten und zunehmender Bedenken über einen globalen Handelskrieg.

Hier ist, was Sie am Freitag, den 4. April, wissen müssen:

Der US-Dollar-Index (DXY) hat fast vollständig die Rally von Oktober bis Januar zurückgenommen und ist auf Mehrmonatstiefs im niedrigen 101,00-Bereich zurückgefallen, während die US-Renditen über die gesamte Kurve ebenfalls deutlich gesunken sind. Die Veröffentlichung der Nonfarm Payrolls wird das herausragende Ereignis sein, gefolgt von der Arbeitslosenquote und den Reden von Powell, Waller und Barr.

EUR/USD stieg deutlich an und erreichte zum ersten Mal seit Anfang Oktober wieder den Bereich von 1,1150. Die Aufträge in der Industrie in Deutschland werden zusammen mit dem HCOB-Bau-EMI in Deutschland und der EMU veröffentlicht, alles vor der Rede von De Guindos von der EZB.

GBP/USD überschritt kurzzeitig die 1,3200-Marke und erreichte neue Sechsmonatshochs nach dem wichtigen Rückgang des Greenbacks. Der endgültige S&P Global Construction PMI wird veröffentlicht.

USD/JPY setzte seine bärische Bewegung auf Sechsmonatstiefs nahe der 145,00-Unterstützung fort, unterstützt durch die gestiegene Nachfrage nach sicheren Anlagen nach Trumps Zöllen. Die Haushaltsausgaben werden in den japanischen Daten erwartet.

AUD/USD stieg zum dritten Mal in Folge und näherte sich diesmal dem wichtigen Widerstandsbereich um die 0,6400-Marke. Als Nächstes steht in Australien der von Westpac erfasste Verbrauchervertrauensindex an, der am 8. April veröffentlicht wird.

Die WTI-Preise brachen auf den Bereich der Jahrestiefs im Bereich von unter 66,00 USD pro Barrel ein, angesichts der allgemein negativen Stimmung, während die Händler sich auf Trumps Zölle einstellten.

An einem volatilen Tag schlossen die Goldpreise über der 3.100 USD-Marke pro Unze, was einen leichten Rückgang für den Tag darstellt, obwohl sie zu Beginn der Sitzung ein Allzeithoch nahe 3.170 USD erreichten. Die Silberpreise fielen stark auf Vierwochentiefs unter die 32,00 USD-Marke pro Unze.

 

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