Der Greenback setzte seinen Abwärtstrend fort und gab einen Teil des Anstiegs vom Vortag am Mittwoch auf, belastet durch Handelsbedenken und enttäuschende Daten aus den USA.
Hier ist, was am Donnerstag, den 5. Juni, zu beachten ist:
Der US Dollar Index (DXY) geriet erneut unter Verkaufsdruck und fiel am Mittwoch erneut unter die 99,00er Unterstützung. Die Ergebnisse der Handelsbilanz stehen an, zusammen mit den Challenger Job Cuts, den endgültigen vierteljährlichen Zahlen zu den Lohnstückkosten und der Nonfarm-Produktivität sowie den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe. Zudem werden die Fed-Mitglieder Kugler und Harker sprechen.
EUR/USD setzte seinen wöchentlichen Aufwärtstrend fort und überwand die 1,1400-Marke, gestützt durch die anhaltende Schwäche des Dollars. Das EZB-Treffen wird das zentrale Ereignis sein, gefolgt von den Aufträgen der deutschen Industrie und dem HCOB-Bau-PMI. In der breiteren Eurozone werden die Erzeugerpreise zusammen mit dem HCOB-Bau-PMI veröffentlicht.
GBP/USD stieg am Mittwoch auf Mehrtageshochs im Bereich von 1,3580, unterstützt durch den intensiven Ausverkauf des Greenback. Der S&P Global Construction PMI wird auf der heimischen Agenda erwartet.
Die weitere Aufwertung des japanischen Yen führte dazu, dass USD/JPY erneut auf die Unterseite fokussierte und die 143,00-Zone herausforderte. Die wichtigen Durchschnittsverdienste werden zusammen mit den wöchentlichen Daten zu den ausländischen Anleiheinvestitionen veröffentlicht.
AUD/USD ließ den Rückgang vom Dienstag schnell hinter sich und testete erneut seine wichtige Widerstandszone um 0,6500. Die Ergebnisse der Handelsbilanz werden in Australien veröffentlicht.
Die Preise für WTI kehrten am Mittwoch zwei tägliche Gewinne in Folge um und näherten sich der 62,00 USD-Marke pro Barrel, nachdem es einen unerwarteten Anstieg der Benzinvorräte gegeben hatte und die Händler die OPEC+-Produktionssteigerung bewerteten.
Die Goldpreise verzeichneten am Mittwoch eine anständige Erholung und näherten sich der 3.400 USD-Marke pro Feinunze, gestützt durch den schwachen Ton des US-Dollars und erneute Handelsbelebung. Die Silberpreise folgten diesem Trend, indem sie den Rückgang vom Dienstag ausbauten und teilweise den starken Anstieg vom Montag zurücknahmen.
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