Der US-Dollar (USD) handelte in der Defensive und gab die am Vortag erzielten Gewinne auf, während die Anleger den jüngsten starken Anstieg der globalen Renditen bewerteten. Zudem belastete die weitere Abkühlung des US-Arbeitsmarktes den Greenback.

Das sollten Sie am Donnerstag, den 4. September, im Auge behalten:

Der US Dollar Index (DXY) geriet erneut unter frischen Abwärtsdruck und testete erneut seine wichtige Unterstützung im Bereich um die 98,00-Marke. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Challenger Job Cuts, die ADP-Beschäftigungsänderung, die Handelsbilanzdaten, der ISM-Dienstleistungs-PMI, der endgültige S&P Global Services PMI und der wöchentliche Bericht der EIA zu den US-Rohölvorräten stehen in den USA an, ebenso wie eine Rede von Williams von der Fed.

EUR/USD fand wieder ins Gleichgewicht und testete die 1,1680-Zone erneut, unterstützt durch die frische bärische Stimmung, die den US-Dollar traf. Der HCOB-Bau-PMI in Deutschland und der Eurozone stehen an, gefolgt von den Einzelhandelsumsätzen in der Eurozone.

GBP/USD konnte einen Teil der starken Verluste vom Montag wettmachen und verzeichnete ansehnliche Gewinne in Richtung der 1,3450-Zone. Das Decision Maker Panel (DMP) der BoE und der S&P Global Construction PMI werden über den Kanal veröffentlicht.

USD/JPY brach am Mittwoch mit drei täglichen Gewinnen in Folge und geriet unter frischen Druck, kurz nachdem er die Mehrwochenhochs über der 149,00-Marke erreicht hatte. Als Nächstes stehen in Japan die wöchentlichen Daten zu den ausländischen Anleiheinvestitionen an.

AUD/USD setzte seine zweiwöchige Erholung fort und eroberte den Bereich deutlich über der 0,6500-Marke zurück. Als Nächstes stehen im australischen Kalender die Handelsbilanzdaten und die Haushaltsausgaben an.

Die Rohölpreise fielen deutlich und gaben die Gewinne vom Dienstag auf, während sie sich wieder auf die Unterseite unterhalb der 64,00 USD pro Barrel WTI konzentrierten, da die Händler die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Produktionssteigerung durch OPEC+ bewerteten.

Die Goldpreise stiegen auf ein Allzeithoch von über 3.570 USD pro Feinunze und verzeichneten den siebten aufeinanderfolgenden Tag mit Gewinnen. Die Aussichten auf weitere Zinssenkungen durch die Fed trugen weiterhin zur Rallye des Edelmetalls bei. Die Silberpreise setzten ihren Anstieg fort und überschritten zum ersten Mal seit dem Sommer 2011 die 41,00 USD pro Unze.

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