Der Präsident der Federal Reserve Bank von New York, John Williams, sagte am späten Montag, dass die US-Geldpolitik jetzt "gut positioniert" sei, um die Inflation wieder auf das Ziel zu lenken, ohne Arbeitsplätze zu gefährden. Williams signalisierte keine Dringlichkeit, die Zinssenkungen wieder aufzunehmen, da die Zentralbank sich einer neutralen Geldpolitik nähert.
Wichtige Zitate
Erwartet, dass die Arbeitslosenquote in diesem Jahr stabil bleibt.
Erwartet aktive Nutzung der Repo-Operationen der Federal Reserve.
Die wirtschaftlichen Aussichten sind 2026 recht günstig.
Die geldpolitischen Entscheidungen der Federal Reserve werden von den eingehenden Daten bestimmt. Die Auswirkungen von Zöllen sollten 2026 abnehmen.
Es ist entscheidend, die Inflation wieder auf 2% zu bringen.
Die Inflation wird in der ersten Jahreshälfte voraussichtlich bei 2,75 bis 3 Prozent ihren Höhepunkt erreichen.
Die Zollinflation wird größtenteils von den Amerikanern getragen.
Abgesehen von Zöllen sind die Inflationsentwicklungen überwiegend günstig.
Die Risiken für Arbeitsplätze nehmen zu, da die Inflationsrisiken abgenommen haben.
Die Inflation wird später in diesem Jahr abkühlen und 2027 2% erreichen.
Die USA werden voraussichtlich zwischen 2,5% und 2,75% im Jahr 2026 wachsen.
Marktreaktion
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts wird der US Dollar Index (DXY) bei etwa 98,90 gehandelt und liegt damit 0,24% unter dem Tageswert.
Fed - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.
Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.
In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.
Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.
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