Der Präsident der Federal Reserve Bank of New York, John Williams, sagte am späten Mittwoch, dass die Geldpolitik in der richtigen Position sei, um der Fed zu ermöglichen, die Wirtschaft zu überwachen, bevor sie ihre nächste Entscheidung trifft, so Reuters. Williams fügte hinzu, dass die Auswirkungen von Handelszöllen gerade erst beginnen, die Wirtschaft zu treffen.
Wichtige Zitate
Die derzeitige „moderat restriktive“ Geldpolitik ist angemessen.
Der aktuelle Stand der Zinspolitik gibt der Fed Zeit, Daten zu analysieren.
Die Auswirkungen der Zölle sind bisher moderat, werden aber im Laufe der Zeit zunehmen.
Die Zölle sollten die Inflation im Rest von 2025 bis 2026 um einen Prozentpunkt anheben.
Es wird notwendig sein, die Daten zu beobachten, um die Auswirkungen der Zölle zu verstehen.
Es ist noch „früh“ für die Auswirkungen der Zölle auf die Wirtschaft.
Die Gesamtinflation wird im Juni voraussichtlich bei 2,5 % liegen, die Kerninflation bei 2,75 %.
Im Moment ist die Wirtschaft in einer guten Verfassung, der Arbeitsmarkt ist stabil.
Das Beschäftigungswachstum und das Arbeitsangebot verlangsamen sich beide.
Die Wirtschaft ist von erhöhter Unsicherheit betroffen.
Die US-Wirtschaft wird in diesem Jahr voraussichtlich um etwa 1 % wachsen.
Die Arbeitslosigkeit wird bis zum Jahresende auf 4,5 % steigen.
Die Inflation wird in diesem Jahr zwischen 3 % und 3,5 % liegen.
Die Inflation wird im nächsten Jahr auf 2,5 %, 2027 auf 2 % sinken.
Die Inflation hat sich ungleichmäßig gemildert, teilweise aufgrund von wohnungsbezogenen Faktoren. Ohne Zölle würde die Inflation nahe 2 % liegen. Es ist nicht überraschend, dass die Auswirkungen der Zölle zunehmen. Es überrascht nicht, dass die Auswirkungen der Zölle bisher moderat waren. Es gab gute Nachrichten zur Inflation im Dienstleistungssektor. Der zugrunde liegende Desinflationsprozess findet weiterhin statt. Der Arbeitsmarkt befindet sich in einem Modus mit niedrigen Einstellungen und niedrigen Entlassungen.
Die neutralen Zinssätze haben sich seit einiger Zeit nicht wirklich verändert.
Es wird anerkannt, dass Ökonomen eine langsamere Wachstumsprognose im Vergleich zu Händlern, Investoren und Märkten sehen.
Die finanziellen Bedingungen sind ziemlich wachstumsfreundlich.
Die derzeitige Politik der Fed wird voraussichtlich die Inflation senken und den Arbeitsmarkt moderat schwächen.
Marktreaktion
Bei Redaktionsschluss notierte der US-Dollar-Index (DXY) um 0,02% höher bei 98,30.
Fed - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.
Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.
In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.
Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.
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