Europäische Zentralbank (EZB) Mitglied des Direktoriums Gediminas Šimkus sagte am Dienstag, dass "die Risiken, dass die Inflation in Zukunft unter dem Ziel liegen wird, zugenommen haben."
Weitere Kommentare
Ich sehe Spielraum für eine Zinssenkung im Juni.
Das Risiko-Balance für die Inflation ist aufgrund von Handelskonflikten mit den USA und einem stärkeren Euro nach unten gerichtet.
Die Kreditkosten liegen derzeit am oberen Ende des neutralen Bereichs.
Marktreaktion
EUR/USD wurde zuletzt bei 1,1339 gehandelt, was einem Rückgang von 0,40% am Tag entspricht.
EZB FAQs
Die Europäische Zentralbank (EZB), mit Sitz in Frankfurt am Main, steuert die Geldpolitik der Eurozone. Ihr Hauptziel ist die Preisstabilität, definiert durch eine Inflationsrate von rund 2 %. Durch Anpassungen der Zinssätze beeinflusst die EZB maßgeblich den Wechselkurs des Euros, der tendenziell durch höhere Zinsen gestärkt und durch niedrigere geschwächt wird.
In extremen Situationen kann die Europäische Zentralbank ein Instrument namens Quantitative Easing (QE) einsetzen. QE bedeutet, dass die EZB Euros druckt und diese verwendet, um Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Banken und anderen Finanzinstitutionen zu kaufen. QE führt in der Regel zu einer Abschwächung des Euros. Es wird als letztes Mittel eingesetzt, wenn Zinssenkungen allein das Ziel der Preisstabilität nicht erreichen können. Die EZB setzte QE während der Finanzkrise 2009-2011, 2015 bei anhaltend niedriger Inflation und während der COVID-19-Pandemie ein.
Quantitative Straffung (QT) ist das Gegenteil von QE: Statt Staatsanleihen zu kaufen, stellt die EZB den Ankauf ein und reinvestiert fällige Beträge nicht mehr. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Euro aus, da es die Liquidität am Markt verringert.
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