Die Protokolle der geldpolitischen Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) im Dezember zeigten am Donnerstag, dass einige Mitglieder des Direktoriums die Inflationsrisiken als nach unten geneigt betrachteten, so Reuters.

Wichtige Erkenntnisse

"Die Dezember-Prognosen des Personals hatten das Vertrauen in die mittelfristige Perspektive gestärkt."

"Die wirtschaftliche Aktivität im Euroraum erwies sich als widerstandsfähiger als zuvor angenommen."

"Die Inflationsprognose blieb in einem guten Zustand."

"Die Mitglieder waren der Ansicht, dass die eingehenden Informationen und die Dezember-Prognosen des Personals weitgehend mit ihrer vorherigen Einschätzung übereinstimmten."

"Das Umfeld blieb unsicherer als gewöhnlich."

"Es wurde darauf hingewiesen, dass die neuen Prognosen des Personals weiterhin ein anhaltendes Unterschreiten der Inflation für die nächsten zwei Jahre beinhalteten."

"All dies bedeutete, dass der Rat geduldig sein konnte."

"Die meisten Mitglieder betrachteten die Risiken rund um die Inflationsprognose als zweiseitig, wobei einige Mitglieder der Meinung waren, dass sich die Risikoverteilung nach oben verschoben hatte."

"Es war wichtig, dass der Rat in zukünftigen Sitzungen volle Optionen in beide Richtungen beibehielt."

"Es war wichtig zu beobachten, ob die Inflation im Dienstleistungssektor und das Lohnwachstum wie erwartet zurückgingen."

"Es wurde weit verbreitete Besorgnis über Risiken für die finanzielle Stabilität geäußert."

"Einige Mitglieder betrachteten die Inflationsrisiken als nach oben geneigt."

"Es wurde daher argumentiert, dass die Inflation im Dienstleistungssektor der Aspekt der Inflation sei, der am engsten mit der Geldpolitik verbunden sei."

"Es wurde die Ansicht geäußert, dass die Beibehaltung der Zinssätze auf ihrem aktuellen Niveau einen recht soliden Weg unter der Basisprognose darstelle."

"Es wurde auch vorgeschlagen, dass die Hartnäckigkeit der Inflation im Dienstleistungssektor mit strukturellen Faktoren zusammenhängen könnte."

"Es wurde die Ansicht geäußert, dass die wirtschaftliche Erholung fragil bleibe."

"Es wurde Besorgnis geäußert, dass die bevorstehende Phase des Unterschreitens das Risiko einer nach unten ungebundenen Inflationserwartungen mit sich bringen könnte."

"Es bestand das Risiko, dass der Dollar aufgrund einer potenziell leichter als erwarteten geldpolitischen Haltung in den Vereinigten Staaten abwerten könnte."

"Die fiskalischen Multiplikatoren könnten höher sein als angenommen, und die fiskalische Haltung im Euroraum könnte lockerer sein."

"Es wurde argumentiert, dass eine exportgetriebene Expansion nicht tragfähig sei und eine stärkere inländische Nachfrage als entscheidend erachtet wurde, damit der Euroraum seinen externen Herausforderungen begegnen kann."

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