Die Europäische Zentralbank (EZB) hat auf ihrer Sitzung am 17. April die Zinssätze um 25 Basispunkte gesenkt. Dies ist das siebte Mal seit Juni 2025, dass die Zentralbank die Zinsen senkt. Dementsprechend werden die Zinssätze für die Einlagefazilität, die Hauptrefinanzierungsgeschäfte und die Spitzenrefinanzierungsfazilität mit Wirkung vom 23. April auf 2,25 %, 2,40 % bzw. 2,65 % gesenkt, so die Devisenanalysten Quek Ser Leang und Peter Chia von der UOB-Gruppe.
Zölle werden Wachstum und Preise in der Region beeinträchtigen
„Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag (17. April) zum siebten Mal seit Juni 2024 die Zinssätze gesenkt. Die Zinssätze für die Einlagefazilität, die Hauptrefinanzierungsgeschäfte und die Spitzenrefinanzierungsfazilität werden um 25 Basispunkte auf 2,25%, 2,40% bzw. 2,65% gesenkt.“
„Die Entwicklung der Zölle stand in den letzten Wochen im Mittelpunkt. Es war daher nicht überraschend, dass die EZB vor dem aktuellen politischen Hintergrund auf 'außergewöhnliche Unsicherheit' hinwies. Die Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft werden davon abhängen, auf welchen Zollsatz sich die USA tatsächlich einigen und wie die EU darauf reagiert.“
„Unter der Annahme, dass sich die schwächere US-Nachfrage nach europäischen Exporten auf das Wirtschaftswachstum auswirkt, prognostizieren wir nun ein Wachstum des BIP in der Eurozone von 0,5 % im Jahr 2025 und 1,0 % im Jahr 2026, was einem Rückgang von 0,9 % bzw. 1,2 % entspricht. Unsere Inflationsprognosen liegen nun bei 2,0 % im Jahr 2025 und 1,7 % im Jahr 2026, gegenüber 2,2 % bzw. 1,9 %. Wir rechnen nun mit drei weiteren Zinssenkungen der EZB um 25 Basispunkte in diesem Jahr, wodurch der Einlagensatz auf 1,50% sinken wird.“
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst
Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Während sich der Kryptomarkt insgesamt in einen klaren Risk-off-Modus verabschiedet, trifft es den Remittance-Token besonders hart. Am Freitag notiert XRP bei rund 1,37 US-Dollar – ein Tagesverlust von fast 5 %.
Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn
Ein Mann. Eine Wette. Fast 300 Millionen Dollar Gewinn – gegen Silber. Während viele Anleger bei Edelmetallen reflexartig auf steigende Preise setzen, geht ein chinesischer Milliardär den exakt entgegengesetzten Weg. Und liegt damit bislang spektakulär richtig.
Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal
Gold glänzt – aber Bitcoin könnte der heimliche Gewinner sein. Genau das sagt jetzt ausgerechnet JPMorgan. Und das nach Monaten, in denen Bitcoin deutlich schlechter lief als das Edelmetall. Für viele Anleger klingt das erst einmal widersprüchlich. Doch genau hier beginnt die Geschichte.
Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung
Die Bewertung des Kryptowährungsmarktes ist um 2,8 Billionen Dollar gesunken, da der Branchenführer Bitcoin (BTC) am Freitag zunächst auf 60.000 USD fiel, bevor er auf 65.000 USD schwankte.
Drei Szenarien für den japanischen Yen vor der vorgezogenen Wahl
Die neuesten Umfragen deuten auf einen dominierenden Sieg des regierenden Blocks bei der bevorstehenden vorgezogenen Wahl in Japan hin. Je größer das Mandat von Sanae Takaichi ist, desto mehr befürchten die Investoren eine schnellere Umsetzung von Steuerkürzungen und Ausgabenplänen.