• Das Sentix-Anlegervertrauen in der Eurozone verbesserte sich im Juni leicht.
  • Die Märkte erwarten, dass die EZB am Donnerstag die Zinsen anhebt, da die Inflation weiterhin erhöht bleibt.
  • Anleger werden bei den Kommentaren von Lagarde nach Hinweisen auf den zukünftigen geldpolitischen Kurs der EZB Ausschau halten.

Das Paar EUR/USD notiert am Montag nahe 1,1540, während Anleger gemischte Stimmungsdaten aus der Eurozone bewerten und sich vor der mit Spannung erwarteten Zinssatzentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) später in dieser Woche positionieren.

Das Anlegervertrauen in der Eurozone verbesserte sich im Juni, wobei der aktuelle Sentix-Anlegervertrauensindex von zuvor -16,4 auf -13,4 anstieg. Obwohl der Indikator weiterhin im negativen Bereich liegt, deutet die Verbesserung darauf hin, dass die Anlegerstimmung weniger pessimistisch wird, was dem Euro eine moderate Unterstützung bietet.

Der Fokus richtet sich nun auf die geldpolitische Entscheidung der EZB am Donnerstag, bei der die Märkte erwarten, dass die Entscheidungsträger eine weitere Zinserhöhung vornehmen, da die Inflation über dem Zielwert der Zentralbank bleibt. Die Anleger werden die Kommentare von Christine Lagarde genau beobachten, um Hinweise darauf zu erhalten, ob in den kommenden Monaten weitere Straffungen erforderlich sein könnten.

Chartanalyse EUR/USD


Kurzfristige technische Analyse:

Im 4-Stunden-Chart notiert EUR/USD bei 1,1540 und behält eine kurzfristig bärische Tendenz bei, da es unter dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 1,1587 und dem 100-Perioden SMA bei 1,1621 bleibt. Das Paar versucht, sich knapp über der kurzfristigen Unterstützung zu stabilisieren, während der Relative Strength Index (RSI) nahe 38 auf anhaltenden Abwärtsdruck hinweist, jedoch noch nicht im überverkauften Bereich liegt, was Raum für weitere Schwäche lässt, falls nahegelegene Widerstandsniveaus den Aufwärtsspielraum begrenzen.

Auf der Oberseite zeigt sich der erste Widerstand bei 1,1544, gefolgt von 1,1555; ein nachhaltiger Durchbruch über diese Niveaus wäre erforderlich, um den unmittelbaren Verkaufsdruck zu verringern und den Weg zum 20-Perioden SMA bei 1,1587 und anschließend zum 100-Perioden SMA bei 1,1621 freizumachen. Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung bei 1,1533, gefolgt vom unteren horizontalen Boden bei 1,1516, dessen deutliche Unterschreitung wahrscheinlich den übergeordneten bärischen Ton verstärken und den Weg für einen tieferen Rückgang öffnen würde.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

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