Der Euro (EUR) legt zu Beginn der nordamerikanischen Sitzung am Montag leicht um 0,2 Prozent gegenüber dem US-Dollar (USD) zu, berichten die Chef-Devisenstrategen der Scotiabank, Shaun Osborne und Eric Theoret.

Der Euro findet Halt nahe der 200-Tage-Linie

„Der Euro scheint nach dem Rücksetzer seit Ende Dezember eine gewisse Stabilisierung zu versuchen, nachdem er auf Tiefstände unterhalb von 1,16 gefallen ist und damit Niveaus testete, die zuletzt Ende November erreicht wurden.“

„Die jüngste Schwäche des Euro ist fundamental bedingt und spiegelt eine Verringerung der Zinsdifferenzen zwischen Europa und den USA wider. Die Zinserwartungen an die Europäische Zentralbank haben sich infolge schwächerer Konjunkturdaten abgeschwächt und zudem die veränderte Kommunikation der Währungshüter sowie deren Schwenk hin zu einer klar neutralen Haltung in den vergangenen Wochen widergespiegelt.“

„Der Euro scheint eine trendbestätigende Unterstützung an seiner 200-Tage-Durchschnittslinie bei 1,1590 gefunden zu haben. Zudem verweisen wir weiterhin auf die flache Handelsspanne zwischen 1,15 und 1,19, die einen Großteil der Kursbewegungen seit August begrenzt hat. Ohne einen Ausbruch zurück über den 50-Tage-Durchschnitt bei 1,1663 bleiben wir neutral und erwarten kurzfristig eine Seitwärtsbewegung zwischen 1,1580 und 1,1680.“

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