Der EUR/USD nähert sich seinem Juli-Hoch, da robuste Daten aus der Eurozone und eine stabile Politik der EZB den Aufwärtstrend stützen, während die relative dovish Fed weiterhin den Euro begünstigt, berichten die Analysten von BBH FX.

Die Geldpolitik der EZB stützt die Widerstandsfähigkeit des Euro

„Der EUR/USD-Kurs ist gestiegen und strebt nun sein Juli-Hoch von 1,1829 an. Die EZB befindet sich weiterhin in einer guten Position, um die Zinsen unverändert zu lassen. Die Arbeitskosten in der Eurozone stiegen im zweiten Quartal auf 3,6 % im Jahresvergleich gegenüber 3,4 % im ersten Quartal. Der von der EZB ausgehandelte Lohnindex deutet jedoch darauf hin, dass sich das Wachstum der Arbeitskosten im Einklang mit dem Inflationsziel der EZB von 2 % weiter verlangsamen wird. Parallel dazu verbesserte sich der deutsche ZEW-Index für die Konjunkturerwartungen der Anleger im September unerwartet auf 37,3 (Konsens: 25,0) gegenüber 34,7 im August, was mit der robusten Konjunkturentwicklung im Einklang steht. Fazit: Die Geldpolitik der EZB und der Fed stützt weiterhin den Aufwärtstrend des EUR/USD.“

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