- EUR/USD erholt sich am Donnerstag angesichts des schwächeren US-Dollars auf 1,0688.
- Die bärischen Aussichten des Paares bleiben unterhalb des wichtigen 100-Perioden-EMA intakt.
- Das erste Aufwärtsziel wird bei 1,0700 gesehen, die erste Unterstützung liegt bei 1,0622.
Das Paar EUR/USD setzt seine Erholung am Donnerstag in den frühen europäischen Handelsstunden bei 1,0688 fort. Die Erholung des Major-Paares wird durch den Verkaufsdruck beim US Dollar Index (DXY) auf 105,78 unterstützt. Der Aufwärtstrend von EUR/USD könnte jedoch begrenzt sein, da der Markt eine Zinssenkung der Europäischen Zentralbank im Juni erwartet, was den Euro (EUR) gegenüber dem Greenback belastet.
Aus technischer Sicht bleibt EUR/USD auf der Vier-Stunden-Chart unverändert bärisch, da das Major-Paar unter dem wichtigen Exponential Moving Average (EMA) der 100-Periode notiert. Der Relative Strength Index (RSI) bewegt sich jedoch im zinsbullischen Bereich um 55, was darauf hindeutet, dass eine weitere Aufwärtsbewegung nicht ausgeschlossen werden kann.
Die erste Aufwärtsbarriere des Major-Paares wird in der Nähe des 50-Perioden-EMA und der runden Zahl bei 1,0700 auftauchen. Der zusätzliche Aufwärtsfilter, den es zu beachten gilt, ist der 100-periodische EMA bei 1,0745. Weiter nördlich wird die nächste Hürde in der Nähe des Tiefs vom 22. März und der psychologischen Marke von 1,0800 gesehen, auf dem Weg zu einem Hoch vom 9. April bei 1,0885.
Auf der anderen Seite befindet sich die erste Unterstützungsmarke für das wichtige Paar in der Nähe des Tiefs vom 12. April bei 1,0622. Die nächste wichtige Marke, die es zu beachten gilt, ist der Bereich zwischen 1,0595 und 1,0600, der die untere Grenze der Bollinger Bands und die runde Marke anzeigt. Jegliche Folgeverkäufe unterhalb der letztgenannten Marke würden den Weg zu einem Tiefststand vom 2. November bei 1,0565 ebnen.
EUR/USD Vier-Stunden-Chart
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