• EUR/USD handelt in der Nähe des Bereichs von 1,1300, nachdem es frühere Gewinne nach der europäischen Sitzung abgegeben hat.
  • Der bullische Trend bleibt intakt, obwohl die intraday Signale widersprüchliches Momentum zeigen.
  • Langfristige Durchschnitte unterstützen die Aufwärtsbewegung, während der Widerstand knapp über dem aktuellen Bereich auftaucht.

Das Paar EUR/USD zeigt am Donnerstag einen bärischen Ton, nachdem es sich nach der europäischen Sitzung moderat zurückgezogen hat. Die Preisbewegung ist in einer mittleren Zone um die Marke von 1,1300 eingegrenzt, was eine kurze Pause im Aufwärtsmomentum widerspiegelt. Obwohl die kurzfristigen Indikatoren gemischte Signale zeigen – mit dem MACD, der negativ wird, und dem RSI, der sich im neutralen Bereich bewegt – wird die gesamte Struktur von starken trendbasierten Indikatoren unterstützt, die die Käufer im größeren Narrativ an der Kontrolle halten.

Technisch zeigt der EUR/USD weiterhin eine bullische Struktur. Der Relative Strength Index bleibt neutral bei etwa 55, was darauf hinweist, dass es noch Spielraum für beide Richtungen gibt. In der Zwischenzeit hat der Moving Average Convergence Divergence auf ein Verkaufssignal umgeschaltet, was auf kurzfristige Ermüdung hindeutet. Sowohl der Awesome Oscillator als auch der Stochastic RSI Fast sind neutral, was die Idee verstärkt, dass das Momentum vorerst zum Stillstand gekommen ist.

Das Rückgrat des bullischen Falls liegt in den gleitenden Durchschnitten. Die 20-Tage, 100-Tage und 200-Tage Simple Moving Averages – alle unter dem aktuellen Preis – zeigen nach oben und bieten starke Unterstützung für eine anhaltende Aufwärtsbewegung. Der 30-Tage EMA und SMA unterstützen ebenfalls den Trend und bieten dynamische Unterstützung knapp unter der aktuellen Handelszone.

Wichtige Unterstützungsniveaus liegen bei 1,1275, 1,1258 und 1,1224. Der Widerstand steht bei 1,1334, 1,1337 und 1,1379.

 

Tageschart

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