• EUR/USD wurde nach einem milden Rückgang in der Sitzung am Dienstag nach den europäischen Handelsstunden um die 1,0900-Zone gesehen.
  • Trotz eines neutralen RSI und eines MACD-Verkaufssignals unterstützen die gleitenden Durchschnitte weiterhin eine bullische Perspektive.
  • Die Unterstützung liegt in der Nähe des Bereichs von 1,0888, während der Widerstand knapp unter der 1,1000-Zone auftritt.

Das Paar EUR/USD handelte am Dienstag nach der europäischen Sitzung mit einer leichten bärischen Tendenz und rutschte leicht in Richtung der 1,0900-Region, während es Schwierigkeiten hatte, frühere Gewinne zu halten. Trotz des Rückschlags bleibt das Paar innerhalb seiner jüngsten Spanne und behält dank günstiger langfristiger technischer Setups einen insgesamt bullischen Ton bei. Die Kursbewegung war zwischen intraday-Tiefs nahe 1,0887 und Höchstständen, die sich dem Bereich von 1,0990 näherten, eingegrenzt.

Tages-Chart


Technisch bleibt die Perspektive vorsichtig optimistisch. Der Relative Strength Index (RSI) zeigt einen neutralen Wert von 58,60, während der Moving Average Convergence Divergence (MACD) bärisch geneigt ist und ein Verkaufssignal ausgibt. In der Zwischenzeit bleiben andere Indikatoren wie der Commodity Channel Index (CCI) bei 73,12 und der Stochastic RSI Fast bei 35,32 neutral und zeigen derzeit einen Mangel an klarer richtungsweisender Dynamik.

Die Stärke liegt jedoch in den gleitenden Durchschnitten. Der 20-Tage-SMA bei 1,08646, der 100-Tage-SMA bei 1,05377 und der 200-Tage-SMA bei 1,07364 zeigen alle nach oben und spiegeln eine breite zugrunde liegende Unterstützung wider. Ebenso bieten der 10-Tage-EMA und der 10-Tage-SMA, die sich in der Nähe von 1,08880 bzw. 1,08662 bewegen, zusätzliche kurzfristige bullische Hinweise.

Auf der Abwärtsseite wird unmittelbare Unterstützung in der Nähe von 1,09059 gesehen, gefolgt von 1,0888 und der Region 1,08662. Widerstand erscheint bei 1,09816, und ein Ausbruch darüber könnte das Paar weiteren Gewinnen in Richtung der 1,10-Schwelle aussetzen.


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