EUR/USD rutschte unter die Marke von 1,12, als ein Bloomberg-Bericht dem USD zu einer Erholung verhalf. Das Vertrauen in den Greenback bleibt jedoch vor der Veröffentlichung wichtiger US-Daten fragil, berichten die Devisenanalysten der Danske Bank.
Negative Risikoprämie belastet USD trotz Aufschwung
„EUR/USD fiel unter die Marke von 1,12, da der breite USD seine Verluste nach einem Bloomberg-Bericht, wonach die USA keine währungsbezogenen Verpflichtungen in Handelsabkommen anstreben, verringerte. Der USD ist jedoch nach wie vor mit einer negativen Risikoprämie behaftet und entfernt sich weiterhin deutlich von den Fundamentaldaten und den Niveaus vor dem Tag der Befreiung, was das schwindende Vertrauen in den Greenback widerspiegelt.“
„Heute liegt der Fokus auf einer Reihe von US-Daten, darunter die Einzelhandelsumsätze und der EPI für April. Mit Blick auf die Zukunft könnten nachlassende Zollentwicklungen und eine ausgedehnte Short-Positionierung des USD zu einer unruhigen Entwicklung hin zu einer weiteren USD-Abwertung führen.“
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