- EUR/JPY schwächt sich auf etwa 182,90 im frühen europäischen Handel am Mittwoch.
- Die Mitglieder sind sich einig, dass die Zentralbank wahrscheinlich weiterhin die Zinsen erhöhen wird, wenn sich ihre wirtschaftlichen und preislichen Prognosen bewahrheiten, wie aus den Protokollen der BoJ hervorgeht.
- Der konstruktive Ausblick des Währungspaares bleibt bestehen, aber eine weitere Konsolidierung kann angesichts der nachlassenden RSI-Dynamik nicht ausgeschlossen werden.
- Die erste Aufwärtsbarriere liegt bei 184,00; die anfängliche Unterstützung, die zu beobachten ist, liegt bei 182,18.
Das EUR/JPY-Paar verliert während der frühen europäischen Sitzung am Mittwoch an Boden und nähert sich 182,90. Der japanische Yen (JPY) gewinnt gegenüber dem Euro (EUR) an Wert, unterstützt durch die hawkischen Protokolle der Sitzung der Bank of Japan (BoJ) im Dezember, die zeigten, dass die Mitglieder sich über die Notwendigkeit einig waren, die Zinssätze weiter zu erhöhen.
Dennoch könnte das Aufwärtspotenzial für den JPY angesichts der Bedenken über die fiskalische Gesundheit Japans begrenzt sein, die durch die aggressiven Ausgaben- und Steuerkürzungspläne von Premierministerin Sanae Takaichi angeheizt werden. Takaichi erklärte am Montag, dass sie hofft, eine zweijährige Aussetzung der 8%-Steuer auf Lebensmittel so schnell wie möglich zu erreichen und die entsprechenden Gesetze im Haushaltsjahr 2026 einzubringen.
Technische Analyse:
Im Tageschart hält sich EUR/JPY über dem 100-Tage-EMA und bewahrt die breitere bullische Struktur. Die positive Steigung deutet darauf hin, dass Rückgänge unterstützt bleiben. Der Preis handelt unter der 20-Perioden-Bollinger-Mittellinie und schwebt nahe dem unteren Band, während sich die Bänder erweitern, was auf zunehmende Volatilität und einen schwereren Ton hinweist. Der RSI liegt bei 45 und signalisiert eine nachlassende Dynamik ohne überverkaufte Bedingungen. Ein Durchbruch über 184,00 würde 185,85 freilegen, während ein Bruch unter 182,18 179,75 anvisieren könnte. Ein Schlusskurs über der Mittellinie könnte den Ton stabilisieren; ein Versagen, diese zurückzuerobern, würde die Bären dazu bringen, die untere Grenze weiter zu testen.
Solange EUR/JPY über dem 100-Tage-EMA handelt, bleiben Rückgänge korrektiv. Ein entscheidender Bruch unter diesen Durchschnitt würde das mittelfristige Bild komplizieren. Da der Preis unter der Bollinger-Mittellinie und nahe dem unteren Band verankert ist, neigt der Weg des geringsten Widerstands nach unten. Das Nachlassen des RSI von den jüngsten Werten bestätigt die nachlassende Dynamik.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.
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Das sollten Sie am Mittwoch, den 28. Januar, im Blick behalten:
Die Märkte könnten vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) am Mittwoch vorsichtig werden, da keine Änderung der Zinsen erwartet wird. Die Händler werden auch die Bemerkungen von Fed-Vorsitzendem Jerome Powell auf der Pressekonferenz genau beobachten, um weitere Hinweise zur zukünftigen Geldpolitik zu erhalten.