• EUR/JPY verliert an Zugkraft um 185,00 in der frühen asiatischen Sitzung am Donnerstag. 
  • Die EZB wird voraussichtlich die Zinssätze für eine fünfte Sitzung beibehalten. 
  • Der mittelfristige Aufwärtstrend für das Paar bleibt oberhalb des 100-Tage-EMA bestehen, mit bullischem RSI-Momentum. 
  • Die anfängliche Unterstützungsmarke, die es zu beobachten gilt, liegt bei 184,25, während der unmittelbare Widerstand bei 186,00 zu finden ist.

Das Währungspaar EUR/JPY notiert während der frühen europäischen Sitzung am Donnerstag im negativen Bereich nahe 185,00. Händler könnten vor der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) später am Tag vorsichtig werden. Es wird allgemein erwartet, dass die EZB ihre Leitzinsen bei ihrer ersten geldpolitischen Sitzung im Jahr 2026 unverändert lässt. Dies würde die fünfte Sitzung in Folge ohne Zinserhöhung markieren. 

Händler werden die Pressekonferenz der EZB-Präsidentin Christine Lagarde im Auge behalten, um weitere Hinweise auf die Zinsaussichten in den kommenden Monaten zu erhalten. Analysten sehen die Zinsen bis Ende nächsten Jahres stabil, wobei die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Jahr 2026 sinkt, so Bloomberg. 

Andererseits könnten fiskalische und politische Probleme in Japan den japanischen Yen (JPY) belasten und Rückenwind für das Paar schaffen. Takaichis regierende Liberaldemokratische Partei (LDP) wird voraussichtlich bei den nationalen Wahlen am Sonntag mehr Sitze gewinnen, während sie die Wählerunterstützung für erhöhte Ausgaben, Steuersenkungen und eine neue Sicherheitsstrategie sucht. Ihre expansiven Fiskalpolitiken wecken Bedenken hinsichtlich der fiskalischen Aussichten Japans aufgrund von Ängsten vor schuldenfinanzierten Ausgaben. 

Chartanalyse EUR/JPY

Technische Analyse:

Im Tageschart hält sich EUR/JPY oberhalb des 100-Tage-EMA, was den mittelfristigen Aufwärtstrend intakt hält und einen Puffer unter dem aktuellen Kurs lässt. Der Preis schwebt nahe der oberen Bollinger-Band, was auf anhaltenden bullischen Druck hinweist, während sich die Bänder weiter öffnen. Der RSI bei 57,50 bleibt im positiven Bereich und bestätigt die Tendenz. Die unmittelbare Unterstützung liegt am 20-Tage-Mittelband bei 184,25, während das obere Band bei 186,00 den unmittelbaren oberen Bereich begrenzt.

Ein täglicher Schlusskurs über dem oberen Band könnte einen Anstieg in Richtung des oberen Bandes einladen, während eine Ablehnung eine Konsolidierung über dem Mittelband begünstigen würde. Darunter ist der 100-Tage-EMA bei 180,32 die sekundäre Unterstützung, die fallen müsste, um den breiteren Aufwärtstrend zu gefährden.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

EZB - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Europäische Zentralbank (EZB), mit Sitz in Frankfurt am Main, steuert die Geldpolitik der Eurozone. Ihr Hauptziel ist die Preisstabilität, definiert durch eine Inflationsrate von rund 2 %. Durch Anpassungen der Zinssätze beeinflusst die EZB maßgeblich den Wechselkurs des Euros, der tendenziell durch höhere Zinsen gestärkt und durch niedrigere geschwächt wird.

In extremen Situationen kann die Europäische Zentralbank ein Instrument namens Quantitative Easing (QE) einsetzen. QE bedeutet, dass die EZB Euros druckt und diese verwendet, um Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Banken und anderen Finanzinstitutionen zu kaufen. QE führt in der Regel zu einer Abschwächung des Euros. Es wird als letztes Mittel eingesetzt, wenn Zinssenkungen allein das Ziel der Preisstabilität nicht erreichen können. Die EZB setzte QE während der Finanzkrise 2009-2011, 2015 bei anhaltend niedriger Inflation und während der COVID-19-Pandemie ein.

Quantitative Straffung (QT) ist das Gegenteil von QE: Statt Staatsanleihen zu kaufen, stellt die EZB den Ankauf ein und reinvestiert fällige Beträge nicht mehr. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Euro aus, da es die Liquidität am Markt verringert.

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