• EUR/JPY wird am Mittwoch im frühen europäischen Handel bei 168,25 gehandelt. 
  • Die BIP-Zahlen für die Eurozone fielen mit einem Wachstum von 0,3% im ersten Quartal im Vergleich zum Vorquartal besser aus als erwartet. 
  • Die risikoaverse Stimmung könnte dem Safe-Hafen-Yen Auftrieb verleihen und den Aufwärtstrend des Währungspaares begrenzen. 

EUR/JPY wird zu Beginn des europäischen Handels am Mittwoch den zweiten Tag in Folge im positiven Bereich um 168,25 gehandelt. Der Aufwärtstrend des Währungspaares wird durch besser als erwartete Wirtschaftsdaten aus der Eurozone unterstützt, die darauf hindeuten könnten, dass eine akkommodierende Geldpolitik seitens der Europäischen Zentralbank (EZB) weniger notwendig ist.

Wie Eurostat am Dienstag mitteilte, hat die Wirtschaft der Eurozone im vierten Quartal des vergangenen Jahres die leichte Rezession überwunden. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone wuchs im ersten Quartal (Q1) 2024 um 0,3% gegenüber dem Vorquartal, wobei Frankreich und Deutschland jeweils um 0,2% gegenüber dem Vorquartal zulegten. Unterdessen stieg der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) der Eurozone im April um 2,4% gegenüber dem Vorjahr, was den Schätzungen entsprach. Der Kern-Verbraucherpreisindex stieg im April im Jahresvergleich um 2,7% und lag damit über den Markterwartungen von 2,6%. 

Die unerwartet guten Wirtschaftsdaten für die Eurozone deuten darauf hin, dass eine Zinssenkung der EZB weniger dringlich ist als bisher angenommen. Dies wiederum stützt den Euro (EUR) und sorgt für Rückenwind für das Währungspaar EUR/JPY. 

Die unterschiedliche Geldpolitik der EZB und der Bank of Japan (BoJ) belastet den japanischen Yen (JPY) gegenüber dem Euro. Die BoJ beließ die Zinsen in der vergangenen Woche konstant bei Null. Die Unsicherheit über zukünftige Zinserhöhungen führte jedoch zu einer weiteren Abwertung des JPY. Andererseits könnten die risikoaverse Stimmung und die Zuflüsse in sichere Häfen angesichts der anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten den JPY stützen und den Aufwärtstrend des Währungspaares begrenzen. 

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