- EUR/JPY sieht sich am Montag im asiatischen Handel einem Ausverkauf auf 166,65 gegenüber.
- Der japanische Yen erholt sich angesichts der wahrscheinlichen Devisenmarktinterventionen der BoJ von einem Mehrjahrzehntstief.
- Der erste Wert des deutschen Verbraucherpreisindex (VPI) wird im Laufe des Montags veröffentlicht.
Die EUR/JPY-Paarung verliert im Laufe des asiatischen Handels am Montag an Boden und fällt auf 166,65. Das Währungspaar erreicht das Intraday-Tief von 166,36, nachdem es von 171,60, dem höchsten Stand seit 2008, zurückgegangen ist. Der Abwärtstrend des Währungspaares wird durch die Spekulationen unterstützt, dass die Bank of Japan (BoJ) am Devisenmarkt intervenieren könnte, um eine Abwertung des japanischen Yen (JPY) zu verhindern.
Die japanischen Entscheidungsträger haben in den letzten Wochen gewarnt, dass sie bei Bedarf die notwendigen Schritte unternehmen werden, um übermäßige Bewegungen des Yen zu unterbinden, nachdem der JPY auf ein Mehrjahrzehntstief gefallen ist. Der japanische Yen erholt sich am frühen Montag angesichts der wahrscheinlichen Devisenmarktintervention der BoJ, doch wurde bisher keine offizielle Erklärung abgegeben, da in Japan ein Feiertag ist.
Auf der anderen Seite stellten die Entscheidungsträger der Europäischen Zentralbank (EZB) fest, dass sich die Inflation in der Eurozone abkühlt und dass die EZB wahrscheinlich weiterhin damit beginnen wird, ihren Einlagensatz von einem Rekordhoch von 4% im Juni zu senken. Die Anleger werden sich jedoch mehr von den kommenden Inflationsdaten leiten lassen. Der erste Wert des deutschen Verbraucherpreisindex (VPI) wird am Montag erwartet. Am Mittwoch werden das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone für Q1 und der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) veröffentlicht. Sollten die Berichte besser ausfallen als erwartet, könnte dies den Euro (EUR) beflügeln und den Abwärtstrend der EUR/JPY-Paarung begrenzen.
EUR/JPY
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