- EUR/GBP bleibt stärker nach der Veröffentlichung der schwächeren Inflationsdaten aus dem Vereinigten Königreich.
- Die Inflation im Vereinigten Königreich fiel im Mai wie erwartet auf 3,4% im Jahresvergleich, bleibt jedoch über dem Ziel von 2% der Bank of England (BoE).
- Der EZB-Politiker Villeroy stellte fest, dass die Zentralbank bei ihrer geldpolitischen Einschätzung gut positioniert ist, wies jedoch auf geopolitische Spannungen hin.
EUR/GBP setzt seine Gewinne am dritten aufeinanderfolgenden Tag fort und handelt am Mittwoch während der frühen europäischen Handelsstunden um 0,8560. Das Währungspaar blieb stärker, da die weicheren Inflationsdaten des Verbraucherpreisindex (VPI) aus dem Vereinigten Königreich die Stimmung unterstützen könnten, dass die Bank of England (BoE) den Zinssatz bei der für Donnerstag geplanten Sitzung stabil hält.
Das Amt für nationale Statistiken (ONS) berichtete, dass der VPI im Vereinigten Königreich im Mai wie erwartet um 3,4% im Jahresvergleich gestiegen ist, nach einem Anstieg von 3,5% im April. Der Wert bleibt weit entfernt vom Ziel von 2% der Bank of England (BoE).
Die monatliche VPI-Inflation im Vereinigten Königreich ging im Mai deutlich auf 0,2% zurück, nach 1,2% im April, was den Schätzungen entspricht. In der Zwischenzeit stieg der Kern-VPI, der volatile Lebensmittel- und Energiepreise ausschließt, um 3,5% im Jahresvergleich, verglichen mit einem Anstieg von 3,8% im April, während die erwartete Zahl von 3,6% verfehlt wurde.
Das EUR/GBP-Paar erhält auch Unterstützung, da der Euro (EUR) an Boden gewinnt, gestützt durch den hawkischen Ton in Bezug auf die geldpolitische Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB). EZB-Präsidentin Christine Lagarde sagte, dass die Zinssenkungen zu Ende gehen, da die Zentralbank nun "in einer guten Position" sei, um mit den bestehenden Unsicherheiten umzugehen.
Am Dienstag erklärte der EZB-Politiker Francois Villeroy de Galhau, dass die Zentralbank bei ihrer geldpolitischen Einschätzung gut positioniert sei, wies jedoch darauf hin, dass die Unsicherheit nach dem Konflikt zwischen Iran und Israel zunehme. "Wir sollten die Euro-Aufwertung in unsere geldpolitische Entscheidung einbeziehen," fügte Villeroy hinzu: "Ich unterstütze voll und ganz die Idee von EZB-Präsidentin Christine Lagarde zur globalen Rolle des Euro."
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