• Der Dow Jones bewegte sich seitwärts, während die Anleger auf die neueste Zinsentscheidung der Fed warten.
  • Es wird allgemein erwartet, dass die Zinssätze unverändert bleiben, aber die Märkte warten auf rhetorische Veränderungen.
  • Chip-Aktien gewannen an Boden und trugen dazu bei, dass andere Indizes neue Rekordhöhen erreichten.

Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) bewegte sich im Mittelfeld, während die Anleger auf die neueste Zinsentscheidung der Federal Reserve (Fed) warten. Einige Bereiche des Markt-Moments traten im Chip-Sektor auf und trieben den Standard & Poor’s 500-Index auf frische Allzeithochs, bevor er vor der ersten Zinsentscheidung der Fed im Jahr 2026 zurückging.

Die Fed ist faktisch auf eine unveränderte Zinssatzentscheidung am Mittwoch festgelegt. Niemand bei der Fed oder auf den Märkten erwartet, dass die Zinssätze aus ihrem Bereich von 3,5-3,75 % für Januar herauskommen. Stattdessen blicken die Anleger voraus, um zu sehen, ob einige Fed-Vertreter ein schnelleres Tempo bei Zinssenkungen signalisieren als der Offenmarktausschuss (FOMC) erwartet.

Laut dem eigenen Dot-Plot der Fed zu den Zinserwartungen sehen die Fed-Vertreter eine einzige Zinssenkung im Jahr 2026 und eine weitere im Jahr 2027. Laut den Zinsfutures-Märkten preisen die Zins-Händler bis Ende 2026 mindestens zwei Zinssenkungen ein.

Dow Jones Tages-Chart


Dow Jones - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Dow Jones Industrial Average, einer der ältesten Aktienindizes der Welt, setzt sich aus 30 der am häufigsten gehandelten US-Unternehmen zusammen. Er ist kursgewichtet, was ihm Kritik einbrachte, da er weniger repräsentativ ist als breitere Indizes wie der S&P 500.

Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) wird von vielen Faktoren beeinflusst. Haupttreiber sind die Unternehmensgewinne, die in den Quartalsberichten der im Index vertretenen Unternehmen offengelegt werden. Auch makroökonomische Daten aus den USA und weltweit tragen zur Anlegerstimmung bei. Zinssätze, die von der Federal Reserve festgelegt werden, haben ebenfalls Einfluss auf den DJIA, da sie die Kreditkosten beeinflussen, auf die viele Unternehmen stark angewiesen sind.

Die Dow-Theorie, entwickelt von Charles Dow, ist eine Methodik zur Identifizierung von Markttrends. Dabei wird die Richtung des Dow Jones Industrial Average (DJIA) und des Dow Jones Transportation Average (DJTA) verglichen. Beide Indizes müssen in dieselbe Richtung tendieren, um einen Trend zu bestätigen. Die Theorie unterscheidet drei Phasen: Akkumulation, öffentliche Teilnahme und Distribution.

Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) kann auf verschiedene Weise gehandelt werden. Eine Möglichkeit sind börsengehandelte Fonds (ETFs), die es Anlegern ermöglichen, den DJIA als einzelnes Wertpapier zu handeln, ohne Aktien aller 30 im Index enthaltenen Unternehmen zu kaufen. Ein bekanntes Beispiel ist der SPDR Dow Jones Industrial Average ETF (DIA). DJIA-Futures-Kontrakte ermöglichen es Händlern, auf den zukünftigen Wert des Index zu spekulieren, während Optionen das Recht bieten, den Index zu einem festgelegten Preis in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Investmentfonds bieten eine diversifizierte Anlagemöglichkeit, indem sie ein Portfolio von DJIA-Aktien abbilden.

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