- Dow Jones-Futures steigen, da Trump anmerkte, dass die Zölle auf China gesenkt werden könnten, aber China muss auch etwas tun.
- Händler richten ihr Augenmerk auf die Quartalszahlen von Netflix, Coca-Cola, Tesla, IBM und Intel inmitten des Datenblackouts der Regierung.
- US-Aktien erhalten Unterstützung durch die erhöhte Wahrscheinlichkeit von zwei weiteren Zinssenkungen der Fed bis zum Jahresende.
Die Dow Jones-Futures steigen um 0,37% und nähern sich während der europäischen Handelsstunden 46.550, vor der Eröffnung der regulären Sitzung der Vereinigten Staaten (US) am Montag. Die S&P 500-Futures steigen um 0,45% und notieren bei etwa 6.730, während die Nasdaq 100-Futures um 0,56% zulegen und zum Zeitpunkt der Erstellung über 25.100 steigen.
US-Index-Futures gewinnen an Boden, während die Handels Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und China nachlassen. US-Präsident Donald Trump bemerkte, dass er möchte, dass China Sojabohnen kauft, zumindest in dem Umfang, in dem sie zuvor gekauft wurden. Trump fügte hinzu, dass er glaubt, dass China einen Deal über Sojabohnen abschließen wird. "Wir können senken, was China an Zöllen zahlen muss, aber China muss auch etwas für uns tun," fügte er hinzu.
In der vergangenen Woche fiel der Dow Jones um 0,65%, der S&P 500 sank um 0,63% und der Nasdaq 100 gab um 0,36% nach, belastet durch erneute Handelsbedenken, Stress bei regionalen Banken und Gewinnmitnahmen bei AI-bezogenen Aktien. Händler richten nun ihre Aufmerksamkeit auf die Quartalszahlen von Netflix, Coca-Cola, Tesla, IBM und Intel, da der anhaltende Datenblackout durch die Schließung der Regierung die Märkte nach frischen Marktsignalen drängt.
US-Aktien erhalten auch Unterstützung durch die erhöhte Wahrscheinlichkeit weiterer Zinssenkungen durch die US-Notenbank (Fed). Das CME FedWatch Tool zeigt, dass die Märkte jetzt eine nahezu 100%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung der Fed im Oktober und eine 96%ige Möglichkeit für eine weitere Senkung im Dezember einpreisen.
Dow Jones - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Dow Jones Industrial Average, einer der ältesten Aktienindizes der Welt, setzt sich aus 30 der am häufigsten gehandelten US-Unternehmen zusammen. Er ist kursgewichtet, was ihm Kritik einbrachte, da er weniger repräsentativ ist als breitere Indizes wie der S&P 500.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) wird von vielen Faktoren beeinflusst. Haupttreiber sind die Unternehmensgewinne, die in den Quartalsberichten der im Index vertretenen Unternehmen offengelegt werden. Auch makroökonomische Daten aus den USA und weltweit tragen zur Anlegerstimmung bei. Zinssätze, die von der Federal Reserve festgelegt werden, haben ebenfalls Einfluss auf den DJIA, da sie die Kreditkosten beeinflussen, auf die viele Unternehmen stark angewiesen sind.
Die Dow-Theorie, entwickelt von Charles Dow, ist eine Methodik zur Identifizierung von Markttrends. Dabei wird die Richtung des Dow Jones Industrial Average (DJIA) und des Dow Jones Transportation Average (DJTA) verglichen. Beide Indizes müssen in dieselbe Richtung tendieren, um einen Trend zu bestätigen. Die Theorie unterscheidet drei Phasen: Akkumulation, öffentliche Teilnahme und Distribution.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) kann auf verschiedene Weise gehandelt werden. Eine Möglichkeit sind börsengehandelte Fonds (ETFs), die es Anlegern ermöglichen, den DJIA als einzelnes Wertpapier zu handeln, ohne Aktien aller 30 im Index enthaltenen Unternehmen zu kaufen. Ein bekanntes Beispiel ist der SPDR Dow Jones Industrial Average ETF (DIA). DJIA-Futures-Kontrakte ermöglichen es Händlern, auf den zukünftigen Wert des Index zu spekulieren, während Optionen das Recht bieten, den Index zu einem festgelegten Preis in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Investmentfonds bieten eine diversifizierte Anlagemöglichkeit, indem sie ein Portfolio von DJIA-Aktien abbilden.
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