- Die Dow Jones-Futures bleiben stabil, da die Händler Vorsicht walten lassen vor der Rede von Fed-Chef Powell beim Jackson Hole Symposium.
- Die US-Märkte hatten Schwierigkeiten, da die Wetten auf Zinssenkungen der Fed nach den US-Wirtschaftsdaten nachließen.
- Walmart fiel um 4,5%, nachdem die Gewinnschätzungen zum ersten Mal seit 2022 verfehlt wurden.
Die Dow Jones-Futures bleiben am Freitag während der frühen europäischen Handelsstunden um 44.850 stabil, vor der Eröffnung der regulären Märkte in den Vereinigten Staaten (US). Die S&P 500-Futures hingegen fallen um 0,12% und handeln um 6.380, während die Nasdaq 100-Futures um 0,29% sinken und um 23.150 gehandelt werden.
Die US-Aktienfutures stehen vor Herausforderungen, da die Händler Vorsicht walten lassen vor der Rede von Federal Reserve (Fed) Vorsitzendem Jerome Powell beim Jackson Hole Symposium in Wyoming, die frische Hinweise auf die geldpolitische Ausrichtung im September geben könnte.
Die US-Märkte hatten Schwierigkeiten, da die Aussichten auf eine Zinssenkung der Federal Reserve im September schwanden, wobei der Dow und der Nasdaq Composite jeweils um 0,34% schlossen, während der S&P 500 am Donnerstag im regulären Handel um 0,4% nachgab.
Starke PMI-Daten in Verbindung mit steigenden Arbeitslosenzahlen verdeutlichen die Herausforderung der Federal Reserve, die anhaltenden Inflationsdruck gegen Hinweise auf einen sich abschwächenden Arbeitsmarkt abzuwägen. Laut dem CME FedWatch-Tool preisen die Händler von Fed-Funds-Futures nun eine 75%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im September ein, nach 82% am Mittwoch.
Walmart sank um 4,5%, nachdem die Gewinnschätzungen zum ersten Mal seit 2022 verfehlt wurden. Die schwachen Ergebnisse, gepaart mit vorsichtiger Prognose anderer großer Einzelhändler, verdeutlichten die Unsicherheit der Verbraucher angesichts höherer Zölle und ungleicher Ausgabenmuster.
Dow Jones - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Dow Jones Industrial Average, einer der ältesten Aktienindizes der Welt, setzt sich aus 30 der am häufigsten gehandelten US-Unternehmen zusammen. Er ist kursgewichtet, was ihm Kritik einbrachte, da er weniger repräsentativ ist als breitere Indizes wie der S&P 500.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) wird von vielen Faktoren beeinflusst. Haupttreiber sind die Unternehmensgewinne, die in den Quartalsberichten der im Index vertretenen Unternehmen offengelegt werden. Auch makroökonomische Daten aus den USA und weltweit tragen zur Anlegerstimmung bei. Zinssätze, die von der Federal Reserve festgelegt werden, haben ebenfalls Einfluss auf den DJIA, da sie die Kreditkosten beeinflussen, auf die viele Unternehmen stark angewiesen sind.
Die Dow-Theorie, entwickelt von Charles Dow, ist eine Methodik zur Identifizierung von Markttrends. Dabei wird die Richtung des Dow Jones Industrial Average (DJIA) und des Dow Jones Transportation Average (DJTA) verglichen. Beide Indizes müssen in dieselbe Richtung tendieren, um einen Trend zu bestätigen. Die Theorie unterscheidet drei Phasen: Akkumulation, öffentliche Teilnahme und Distribution.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) kann auf verschiedene Weise gehandelt werden. Eine Möglichkeit sind börsengehandelte Fonds (ETFs), die es Anlegern ermöglichen, den DJIA als einzelnes Wertpapier zu handeln, ohne Aktien aller 30 im Index enthaltenen Unternehmen zu kaufen. Ein bekanntes Beispiel ist der SPDR Dow Jones Industrial Average ETF (DIA). DJIA-Futures-Kontrakte ermöglichen es Händlern, auf den zukünftigen Wert des Index zu spekulieren, während Optionen das Recht bieten, den Index zu einem festgelegten Preis in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Investmentfonds bieten eine diversifizierte Anlagemöglichkeit, indem sie ein Portfolio von DJIA-Aktien abbilden.
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