- Der US CB Verbrauchervertrauen ist im April weiter gesunken.
- Der US Dollar Index hält sich an den täglichen Gewinnen im Bereich von 99,00.
Das Verbrauchervertrauen in den USA hat seinen Rückgang im April fortgesetzt, da der Conference Board Index für das Verbrauchervertrauen von 93,9 (revidiert von 92,9) auf 86,0 fiel - den schwächsten Wert seit April 2020.
Das Verbrauchervertrauen zeigte im April frische Anzeichen von Belastung, da die Ansichten zu den aktuellen Geschäfts- und Arbeitsmarktbedingungen nachließen. Der Index der gegenwärtigen Situation fiel um 0,9 Punkte auf 133,5. Noch bemerkenswerter ist, dass der Erwartungsindex – der die kurzfristigen Aussichten für Einkommen, Geschäftstätigkeit und Beschäftigung verfolgt – um 12,9 Punkte auf 54,4 einbrach. Das ist der niedrigste Wert seit Oktober 2011 und bleibt deutlich unter der 80-Punkte-Schwelle, die historisch mit Rezessionsrisiken verbunden ist.
Stephanie Guichard, Senior Economist, Global Indicators beim Conference Board, argumentierte: "Der Rückgang wurde hauptsächlich durch die Erwartungen der Verbraucher getrieben. Die drei Erwartungskomponenten – Geschäftslage, Beschäftigungsaussichten und zukünftiges Einkommen – verschlechterten sich alle stark, was auf weit verbreiteten Pessimismus über die Zukunft hinweist. Bemerkenswert ist, dass der Anteil der Verbraucher, die in den nächsten sechs Monaten mit weniger Arbeitsplätzen rechnen (32,1 %), fast so hoch war wie im April 2009, mitten in der Großen Rezession. Darüber hinaus wurden die Erwartungen an zukünftige Einkommensaussichten erstmals seit fünf Jahren deutlich negativ, was darauf hindeutet, dass die Bedenken über die Wirtschaft nun auf Verbraucher übergreifen, die sich um ihre eigene persönliche Situation sorgen."
Marktreaktion
Der US-Dollar (USD) schafft es, einen Teil der jüngsten Schwäche hinter sich zu lassen, was dazu führt, dass der US-Dollar-Index (DXY) am Dienstag über der wichtigen Unterstützung von 99,00 bleibt.
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