- Der Dow Jones blieb am Montag nahe 45.500, während die Anleger eine Pause einlegten.
- Die Märkte setzen weiterhin stark auf eine Zinssenkung der Fed in der nächsten Woche.
- Die CPI-Inflation wird voraussichtlich diesen Donnerstag erneut anziehen.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) bewegte sich am Montag seitwärts und fand einen kurzfristigen Boden bei 45.400. Die Anleger setzen weiterhin auf Wetten, dass die Federal Reserve (Fed) am 17. September eine Zinssenkung vornehmen wird.
Andere wichtige Indizes mit größerer Exposition gegenüber den Komponenten der Technologie-Rallye ließen den Dow am Montag hinter sich. Der Dow Jones blieb nahezu unverändert zum Start der neuen Handelswoche, während der technologieorientierte Nasdaq in ein neues Rekordhoch kletterte. Der Dow hält sich stabil nahe Rekordhöhen über 45.761, aber die Anleger warten auf eine frische Wendung der makroökonomischen Daten, bevor sie wieder in festere Gebote einsteigen.
Märkte halten Wetten auf bevorstehende Zinssenkung aufrecht
Der schlechter als erwartete Nonfarm Payrolls (NFP)-Bericht der letzten Woche festigte die Erwartungen der Anleger, dass die Fed nächste Woche die Zinssätze senken wird. Allerdings bleibt der bevorstehende Verbraucherpreisindex (CPI) für diese Woche eine wichtige Hürde. Die Inflationsdaten sind hartnäckig über dem Zielwert von 2% der Fed geblieben, ohne dass es im Laufe des Jahres nennenswerte Fortschritte bei der Bekämpfung der Inflation gegeben hat.
Die jährliche Benchmarkrevision des Bureau of Labor Statistics (BLS) für die aktuellen Beschäftigungsstatistiken steht ebenfalls diese Woche an. In den letzten zehn Jahren lagen die Benchmarkrevisionen im Durchschnitt bei 0,1% Anpassungen der endgültigen Beschäftigungszahlen, aber die anhaltende Politisierung sowohl der Fed als auch des BLS durch die Trump-Administration wird jede Anpassung der Zahlen unter ein Mikroskop stellen.
Die BLS-Benchmarkanpassungen sind für Dienstag geplant, während die CPI-Inflationszahlen am Donnerstag fällig sind.
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Dow Jones Tageschart
Dow Jones - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Dow Jones Industrial Average, einer der ältesten Aktienindizes der Welt, setzt sich aus 30 der am häufigsten gehandelten US-Unternehmen zusammen. Er ist kursgewichtet, was ihm Kritik einbrachte, da er weniger repräsentativ ist als breitere Indizes wie der S&P 500.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) wird von vielen Faktoren beeinflusst. Haupttreiber sind die Unternehmensgewinne, die in den Quartalsberichten der im Index vertretenen Unternehmen offengelegt werden. Auch makroökonomische Daten aus den USA und weltweit tragen zur Anlegerstimmung bei. Zinssätze, die von der Federal Reserve festgelegt werden, haben ebenfalls Einfluss auf den DJIA, da sie die Kreditkosten beeinflussen, auf die viele Unternehmen stark angewiesen sind.
Die Dow-Theorie, entwickelt von Charles Dow, ist eine Methodik zur Identifizierung von Markttrends. Dabei wird die Richtung des Dow Jones Industrial Average (DJIA) und des Dow Jones Transportation Average (DJTA) verglichen. Beide Indizes müssen in dieselbe Richtung tendieren, um einen Trend zu bestätigen. Die Theorie unterscheidet drei Phasen: Akkumulation, öffentliche Teilnahme und Distribution.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) kann auf verschiedene Weise gehandelt werden. Eine Möglichkeit sind börsengehandelte Fonds (ETFs), die es Anlegern ermöglichen, den DJIA als einzelnes Wertpapier zu handeln, ohne Aktien aller 30 im Index enthaltenen Unternehmen zu kaufen. Ein bekanntes Beispiel ist der SPDR Dow Jones Industrial Average ETF (DIA). DJIA-Futures-Kontrakte ermöglichen es Händlern, auf den zukünftigen Wert des Index zu spekulieren, während Optionen das Recht bieten, den Index zu einem festgelegten Preis in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Investmentfonds bieten eine diversifizierte Anlagemöglichkeit, indem sie ein Portfolio von DJIA-Aktien abbilden.
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