- Der australische Dollar beschleunigt seinen Rückgang, da Trumps Zölle den Risiko appetit dämpfen.
- Befürchtungen einer globalen Handelsstörung werfen einen Schatten auf die australischen Wirtschaftsaussichten und belasten den Aussie erheblich.
- Die RBA wird voraussichtlich die Zinsen senken und könnte am Dienstag eine dovish Stellungnahme abgeben.
Risikoaversion bestimmt die Märkte am Montag, da sich die Märkte auf die Wiedereinführung der „Liberation Day“-Zölle vom April vorbereiten und der Aussie Dollar aufgrund von Befürchtungen höherer Zölle auf Exporte in die USA und einer allgemeinen Störung des globalen Handels einbricht.
Die australische Wirtschaft ist stark vom internationalen Handel abhängig, und die Unsicherheit über die globalen Handelsaussichten beeinträchtigt das Vertrauen in die Währung. Der AUD/USD hat heute seinen Rückgang beschleunigt und verliert an seinem dritten bärischen Tag in Folge etwa 0,9 %.
Risikosensitive Währungen leiden unter drohenden US-Zöllen
Die Anleger suchen am Montag Sicherheit, was die Erholung des US-Dollars verstärkt, da Trump Briefe vorbereitet, in denen er einigen seiner Handelspartner die Abgaben ankündigt, die auf ihre Produkte erhoben werden sollen. Welche Länder davon betroffen sind, ist noch unklar, da Vertreter der US-Regierung bevorstehende Vereinbarungen mit einigen Ländern ankündigten, ebenso wie die Frist, da Finanzminister Bessent eine Aussetzung bis zum 1. August signalisierte.
Es wird jedoch erwartet, dass die Devisenmärkte weiterhin von einem negativen Risiko-Sentiment getrieben werden, da wichtige Daten fehlen, die die Stimmung der Anleger aufhellen könnten.
Am Dienstag wird erwartet, dass die Reserve Bank of Australia ihren Leitzins um 25 Basispunkte senken und eine sehr dovish Botschaft senden wird, in der sie auf die Abwärtsrisiken für die Wirtschaft aufgrund der Unsicherheit über die US-Zölle hinweist. Die geldpolitische Entscheidung am Dienstag dürfte dem australischen Dollar keine nennenswerten Impulse verleihen.
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