Der kanadische Dollar (CAD) hat sich im Laufe der Sitzung etwas gefestigt und angesichts der allgemeinen Verluste des US-Dollars (USD) einen leichten Aufschwung erlebt, bleibt jedoch hinter den ordentlichen Intraday-Gewinnen des NZD und AUD zurück, die auf einen positiven Risiko appetit zurückzuführen sind, berichten die Chef-Devisenstrategen der Scotiabank, Shaun Osborne und Eric Theoret.
Der USD bildet möglicherweise ein bärisches Kopf-Schulter-Muster
„Dennoch hat sich der CAD nach der volatilen Sitzung am Freitag und dem schwachen kanadischen Beschäftigungsbericht stabilisiert. Die Marktpreise für die Zinsentscheidung der Bank of Canada am 17. September haben sich nach den Daten vom Freitag etwas mehr in Richtung einer Senkung um 25 Basispunkte verschoben, und Scotia gab am Freitagnachmittag bekannt, dass wir unsere Prognose zugunsten einer Senkung um 25 Basispunkte in diesem Monat und einer Folgeaktion im Oktober ändern.“
„Swaps sind zu etwa 80 % für eine Senkung um 25 Basispunkte in der nächsten Woche eingepreist, aber das Risiko einer Senkung um 50 Basispunkte zwischen jetzt und Oktober ist nur zu 40 % eingepreist. Derzeit verringert sich der Trend bei den Spreads zwischen US- und kanadischen Swaps weiter, was dazu beitragen könnte, den kurzfristigen Druck auf den CAD zu mildern. Die Chart-Signale sind gemischt und etwas widersprüchlich. Das allgemeine Handelsmuster deutete auf eine bärische Spitze/Umkehr hin, die sich Ende August auf dem wöchentlichen USD/CAD-Chart entwickelte.“
„Die USD-Verluste konnten sich nicht weiterentwickeln, und ein Nettogewinn des USD in der letzten Woche (bullish engulfing line) könnte diese Entwicklung beeinträchtigen. Das Tageschart zeigt jedoch auch, dass der USD im August und Anfang September möglicherweise ein bärisches Head & Shoulders-Muster bildet. Die USD-Unterstützung liegt bei 1,3770 (40-Tage-MA) vor dem bärischen Auslöser bei 1,3735 (Ziel 1,3525/35 bei einem Durchbruch). Der USD-Widerstand liegt bei 1,3855 und 1,3880/00.
Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.
NEUESTE NACHRICHTEN
Autor wählen
Alarm bei Ripple: Diese Zahl macht XRP-Anlegern jetzt Angst
Ripple (XRP) steht massiv unter Druck. Während sich der Kryptomarkt insgesamt in einen klaren Risk-off-Modus verabschiedet, trifft es den Remittance-Token besonders hart. Am Freitag notiert XRP bei rund 1,37 US-Dollar – ein Tagesverlust von fast 5 %.
Milliardär setzt alles auf Silberpreis-Crash – mit gigantischem Gewinn
Ein Mann. Eine Wette. Fast 300 Millionen Dollar Gewinn – gegen Silber. Während viele Anleger bei Edelmetallen reflexartig auf steigende Preise setzen, geht ein chinesischer Milliardär den exakt entgegengesetzten Weg. Und liegt damit bislang spektakulär richtig.
Gold wackelt: Diese Bitcoin-Kennzahl sendet ein Warnsignal
Gold glänzt – aber Bitcoin könnte der heimliche Gewinner sein. Genau das sagt jetzt ausgerechnet JPMorgan. Und das nach Monaten, in denen Bitcoin deutlich schlechter lief als das Edelmetall. Für viele Anleger klingt das erst einmal widersprüchlich. Doch genau hier beginnt die Geschichte.
Krypto-Markt verliert 2,65 Milliarden USD, während Bitcoin auf 60.000 USD sinkt, begleitet von bärischer Stimmung
Die Bewertung des Kryptowährungsmarktes ist um 2,8 Billionen Dollar gesunken, da der Branchenführer Bitcoin (BTC) am Freitag zunächst auf 60.000 USD fiel, bevor er auf 65.000 USD schwankte.
Drei Szenarien für den japanischen Yen vor der vorgezogenen Wahl
Die neuesten Umfragen deuten auf einen dominierenden Sieg des regierenden Blocks bei der bevorstehenden vorgezogenen Wahl in Japan hin. Je größer das Mandat von Sanae Takaichi ist, desto mehr befürchten die Investoren eine schnellere Umsetzung von Steuerkürzungen und Ausgabenplänen.