- GBP/USD fällt unter 1,3600 und kämpft darum, nach einer dreitägigen Verlustserie wieder an Schwung zu gewinnen.
- Der Finanzstabilitätsbericht der BoE warnt vor erhöhten globalen Risiken, einschließlich geopolitischer Spannungen und Stress bei Staatsanleihen.
- Der US-Dollar-Index pendelt nahe 97,60, während Händler die FOMC-Protokolle auf Signale zur Fed-Politik im Auge behalten.
Das britische Pfund (GBP) bleibt am Mittwoch gegenüber dem US-Dollar (USD) stabil und stoppt seine dreitägige Verlustserie, trotz eines stabilen Greenbacks, da die Händler auf den neuesten Finanzstabilitätsbericht der Bank of England (BoE) reagieren.
Der GBP/USD pendelt nahe der Marke von 1,3600 und handelt zum Zeitpunkt des Schreibens bei etwa 1,3587 während der amerikanischen Handelszeit. In der Zwischenzeit hält der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des US-Dollars gegenüber einem Korb von sechs wichtigen Währungen abbildet, stabil und handelt bei etwa 97,60, während die Investoren auf die Veröffentlichung des Protokolls der Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) später am Mittwoch warten.
In ihrem neuesten Finanzstabilitätsbericht stellte die BoE fest, dass das britische Finanzsystem zwar widerstandsfähig bleibt, die globale Finanzlage jedoch herausfordernder geworden ist. Die Zentralbank wies auf anhaltende geopolitische Spannungen, fragmentierte Handelsströme und steigenden Druck auf Staatsanleihen als wesentliche Risiken hin. Während sich die globalen Märkte nach einer Pause bei der Eskalation der US-Zölle etwas stabilisiert haben, bleiben die Bewertungen von Vermögenswerten angespannt und anfällig für scharfe Korrekturen, die potenziell die Kosten und die Verfügbarkeit von Finanzierungen für britische Haushalte und Unternehmen beeinträchtigen könnten.
Trotz dieser externen Risiken bewertete der FPC, dass die britischen Banken gut kapitalisiert sind und in der Lage sind, die reale Wirtschaft zu unterstützen, selbst unter schwierigeren Bedingungen. Die Hypothekenvergabe hat zugenommen, was auf eine stabile Nachfrage der Haushalte hinweist.
Der Ausschuss entschied sich, den antizyklischen Kapitalpuffer (CCyB) bei 2% zu belassen, stellte jedoch fest, dass er bereit ist, den Puffer zu reduzieren, wenn sich die inländischen Bedingungen verschlechtern. Der Bericht behandelte auch Risiken im Bereich der digitalen Finanzen, einschließlich Stablecoins, und betonte die Notwendigkeit solider Sicherheiten und Preisstabilität. Darüber hinaus wiederholte der FPC Bedenken hinsichtlich der Verwundbarkeiten in nicht-banken Finanzinstitutionen und forderte mehr Transparenz und stärkere Schutzmaßnahmen im Bereich der marktbasierten Finanzen.
Mit Blick auf die Zukunft wird der Fokus der Märkte auf die FOMC-Protokolle gerichtet, die später am Mittwoch um 18:00 GMT fällig sind, und die neue Einblicke in den Zinsweg und die Inflationsprognose der Zentralbank bieten könnten. Die Händler werden auch ein genaues Auge auf neue Entwicklungen in Bezug auf globale Handelskonflikte haben, insbesondere nach den jüngsten US-Zollbedrohungen und der verlängerten Frist für reziproke Maßnahmen.
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