Früh am Samstag kündigte der Präsident der Vereinigten Staaten (US), Donald Trump, an, dass die USA mit "großen Kampfoperationen" im Iran begonnen hätten, nachdem Israel präventive Raketenangriffe auf Teheran durchgeführt hatte.
Die USA bombardierten mehrere Standorte in Teheran, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim.
Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu erklärte, dass die Angriffe auf den Iran darauf abzielten, eine "existenzielle Bedrohung" zu beseitigen.
In der Zwischenzeit bestätigte die israelische Armee, dass Raketen aus dem Iran abgefeuert wurden, was in mehreren Regionen des Landes Sirenen auslöste. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) wiesen zudem darauf hin, dass Vergeltungsschläge von Iran gestartet wurden.
Israel hat den Ausnahmezustand ausgerufen und seine Bürger geraten, in der Nähe von Schutzräumen zu bleiben.
Marktauswirkungen
Eine große Risikoaversion wird erwartet, die die globalen Märkte erschüttern könnte, während eine neue Woche am Montag beginnt, wobei ein intensiver Flucht in sichere Häfen wahrscheinlich Gold in die Höhe treiben wird, während auch die Ölpreise durch die Decke gehen dürften.
Safe-Haven-Währungen wie der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF) werden am meisten nachgefragt, während die globalen Aktienmärkte unter enormem Verkaufsdruck stehen könnten.
Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.
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Das sollten Sie am Freitag, den 27. Februar, im Blick behalten:
Die Märkte bleiben am frühen Freitag vorsichtig, was dem USD hilft, gegenüber seinen Rivalen widerstandsfähig zu bleiben. Der europäische Wirtschaftskalender wird vorläufige Inflationsdaten für Februar aus Deutschland enthalten. Im Laufe des Tages werden die Anleger den US-Erzeugerpreisindex für Januar und die BIP-Zahlen für das vierte Quartal aus Kanada genau beobachten.