- AUD/USD steigt nach schwächeren US-Arbeitsmarktdaten und verstärkt die Erwartungen, dass die Fed weniger Spielraum hat, eine restriktive Geldpolitik aufrechtzuerhalten.
- Die australische Aktivität verbesserte sich, wobei der S&P Global Composite PMI auf 50,4 und der Services PMI auf 50,5 stiegen, beide kehrten damit wieder in den Expansionsbereich zurück.
- Der chinesische RatingDog Services PMI blieb mit 54,1 stabil, leicht unter dem vorherigen Wert von 54,4, unterstützt jedoch weiterhin das AUD-Sentiment aufgrund der engen Handelsbeziehungen Australiens mit China.
Das Paar AUD/USD klettert am Freitag nahe an die Marke von 0,6940, da der US-Dollar (USD) nach den am Donnerstag veröffentlichten schwächer als erwarteten US-Arbeitsmarktdaten unter Druck bleibt. Der australische Dollar (AUD) erhielt zusätzliche Unterstützung durch stärkere australische Einkaufsmanagerindizes (PMI), die auf eine leichte Verbesserung der inländischen Geschäftstätigkeit hinwiesen.
Der US-Dollar setzte seinen Rückgang fort, nachdem die jüngsten US-Beschäftigungszahlen eine Abkühlung am Arbeitsmarkt signalisierten. Die schwächere Stellenzunahme verstärkte die Erwartungen, dass die Federal Reserve (Fed) weniger Spielraum hat, die Geldpolitik länger restriktiv zu halten, was die Renditen von Staatsanleihen belastete und die Nachfrage nach dem Greenback reduzierte.
In Australien stieg der S&P Global Composite PMI im Juni auf 50,4 nach 49,8 und bewegte sich damit wieder über die Expansionsschwelle von 50. Auch der Services PMI verbesserte sich auf 50,5 gegenüber zuvor 49,9, was darauf hindeutet, dass die Aktivität im Dienstleistungssektor wieder leicht gewachsen ist.
Der chinesische RatingDog Services PMI lag im Juni bei 54,1, leicht unter dem vorherigen Wert von 54,4, befindet sich aber weiterhin fest im Expansionsbereich. Da Australiens Exportausblick eng mit der chinesischen Nachfrage verknüpft ist, könnte die robuste chinesische Dienstleistungsaktivität das Sentiment rund um den Aussie stützen.
Kurzfristige technische Analyse:
Auf der Vier-Stunden-Chart notiert AUD/USD bei 0,6938. Das Paar versucht, sich nach einer moderaten Erholung zu stabilisieren, bleibt jedoch unter dem 100-Perioden Simple Moving Average (SMA) nahe 0,6967 gedeckelt, was trotz verbesserter Dynamik den übergeordneten Ton leicht negativ hält. Der 20-Perioden-SMA bei etwa 0,6910 verläuft nun unter dem Kurs und deutet auf eine nahe dynamische Unterstützung hin, während der Relative Strength Index (RSI) bei etwa 60 auf eine Erholung des Kaufdrucks hinweist, die den übergeordneten Angebotsdruck jedoch noch nicht entscheidend überwunden hat.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand am jüngsten horizontalen Cap bei 0,6945, gefolgt vom 100-Perioden-SMA bei 0,6967, der eine bedeutendere Barriere darstellt und überwunden werden müsste, um die aktuelle Deckelung zu lockern. Auf der Unterseite wird unmittelbare Unterstützung bei 0,6931 gesehen, mit weiteren Auffanglinien bei 0,6922 und 0,6912 vor dem 20-Perioden-SMA bei 0,6910, dessen Durchbruch einen tieferen Rücksetzer in Richtung der jüngsten Handelsspanne eröffnen würde.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
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Das sollten Sie am Freitag, den 3. Juli, im Blick behalten:
Der US-Dollar kämpft am letzten Handelstag der Woche darum, gegenüber seinen wichtigsten Rivalen widerstandsfähig zu bleiben, da die Anleger den Zeitpunkt einer möglichen Zinserhöhung der Federal Reserve nach den enttäuschenden Arbeitsmarktdaten für Juni bewerten. Der Wirtschaftskalender wird keine Daten mit hoher Relevanz enthalten, und die Handelsaktivität wird voraussichtlich bis zum Wochenende gedämpft bleiben, da die Aktien- und Anleihemärkte in den Vereinigten Staaten wegen der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag geschlossen bleiben.