- Das Protokoll der RBA wird später in der asiatischen Sitzung veröffentlicht und dürfte die hawkische Beibehaltung vom August widerspiegeln.
- Gouverneurin Bullock hat den Konflikt im Nahen Osten weiterhin in den Mittelpunkt gerückt als das wichtigste Aufwärtsrisiko für die Inflation.
- Finanzminister Bessent wird voraussichtlich in der späten US-Sitzung neue Iran-Sanktionen ankündigen.
AUD/USD zieht sich in den Bereich von 0,7150 zurück und konsolidiert knapp unter seinen jüngsten Mehrmonatshochs. Händler konzentrieren sich weitgehend auf das Protokoll der Reserve Bank of Australia (RBA), das später in der asiatischen Sitzung veröffentlicht wird.
Auf ihrer Sitzung im August beließ die RBA das Cash-Rate-Ziel bei 4,35 %, ein einstimmiger Beschluss, der nach drei Zinserhöhungen zu Beginn des Jahres fiel. Gouverneurin Michele Bullock beschrieb die Geldpolitik auf der Pressekonferenz als „restriktiv und straff“ und stellte klar, dass der Vorstand „keine Zinssenkung diskutiert“ habe; als einzige Optionen wurden eine Zinserhöhung oder ein Abwarten erwogen.
Händler werden das Protokoll genau daraufhin durchforsten, ob der Vorstand seine Haltung abschwächt oder sich den Zinssenkungen nähert, die der Markt mit Blick auf 2027 erwartet hatte. Angesichts des Beschlusses und der Pressekonferenz gibt es wenig Grund, eine dovishe Tendenz zu erwarten, und ein Protokoll, das lediglich die hawkische Beibehaltung bestätigt, würde die australischen Renditen und den Aussie nahe den Hochs stützen.
Das US-Finanzministerium dürfte die sekundären Sanktionen ausweiten, die es gegen Unternehmen und Länder verhängen kann, die Geschäftsbeziehungen mit dem Iran unterhalten, wie mit der Angelegenheit vertraute Quellen und Reuters berichten. Die Maßnahme zielt darauf ab, Teherans Exporte einzuschränken und den seit fast sechs Monaten andauernden Konflikt rund um die Straße von Hormus einzudämmen.
Technische Analyse:
Im 4-Stunden-Chart notiert AUD/USD bei 0,7153 und behält einen konstruktiven bullishen Ton bei, da es sowohl über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,7138 als auch über dem 100-Perioden-SMA bei 0,7073 bleibt. Das Paar drängt in ein enges Widerstandsband, mit nahegelegenen horizontalen Widerständen bei 0,7158 und 0,7167, während der Relative Strength Index (RSI 14) um 60 auf ein positives, aber nicht überdehntes Momentum hindeutet, das weitere Vorstöße nach oben begünstigen könnte, solange diese Unterstützungen intakt bleiben.
Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung bei der horizontalen Marke von 0,7149, vor dem 20-Perioden-SMA bei 0,7138 und der tieferen Unterstützung des 100-Perioden-SMA nahe 0,7073. Auf der Oberseite würde ein nachhaltiger Ausbruch über 0,7158 das nächste Widerstandshindernis bei 0,7167 freilegen, wobei bei 0,7177 eine weitere Barriere wartet, an der sich der Kaufdruck verstärken müsste, um den aktuellen Anstieg auszuweiten.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
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