- AUD/USD fällt auf 0,6940, da das Momentum des Aussie nachlässt.
- Schwächere ADP-Daten üben keinen Druck auf den US-Dollar aus.
- Iran-Warnung belebt die Risikoaversion an den Währungsmärkten.
AUD/USD fällt auf 0,6940, da der Australische Dollar (AUD) an Momentum verliert, während der US-Dollar (USD) durch vorsichtige Äußerungen der Federal Reserve (Fed) und anhaltende Unsicherheit bezüglich der Inflation gestützt bleibt.
Die jüngsten US-Arbeitsmarktdaten zeigten, dass der 4-Wochen-Durchschnitt der ADP-Beschäftigungsveränderung auf 21.000 von 24.250 zurückging, was auf ein langsameres Tempo bei der privaten Einstellung hinweist. Die Zahl deutet darauf hin, dass das Arbeitsmarktmomentum nachlässt, was normalerweise den Greenback belasten könnte. Der USD hielt jedoch stand, da die Anleger vor wichtigeren US-Daten vorsichtig blieben und weiterhin eine datenabhängige Fed-Politik einpreisten.
Der Präsident der New Yorker Fed, John Williams, sagte, die US-Wirtschaft zeige ein stetiges, trendartiges Wachstum und der Arbeitsmarkt bleibe stabil. Er warnte jedoch, dass die Inflation weiterhin recht hoch sei, was den Druck auf die Fed aufrechterhalte, eine restriktive Geldpolitik beizubehalten. Williams fügte hinzu, dass die Geldpolitik gut positioniert sei, um die Ziele der Fed zu erreichen, und betonte, dass zukünftige politische Entscheidungen von den eingehenden Daten und Risiken abhängen werden.
Die Feindseligkeiten im Golf von Hormus sind wieder aufgeflammt, da die USA und der Iran noch keine endgültige Friedensvereinbarung erzielt haben. Am frühen Dienstag sagte der iranische Außenminister Araqchi, dass Verhandlungen über den endgültigen Deal nicht beginnen werden, wenn die Drohungen anhalten. Iran soll in der Nacht einen Öltanker im Golf von Hormus angegriffen haben, was die Ölpreise steigen ließ und die Märkte in den Risikoaversion-Modus versetzte.
Kurzfristige technische Analyse:
Im 4-Stunden-Chart notiert AUD/USD bei 0,6940 und konsolidiert knapp über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,6936, bleibt dabei jedoch durch eine dichte Zone nahegelegener Widerstände begrenzt. Der 100-Perioden-SMA bei 0,6957 liegt darüber und deutet zusammen mit den horizontalen Barrieren bei 0,6943, 0,6949 und 0,6955 darauf hin, dass das Paar trotz eines Relative Strength Index (RSI) um 54 eine obere Hürde vor sich hat. Dies weist auf ein leicht konstruktives, aber nicht impulsives Momentum hin.
Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung um den kurzfristigen 20-Perioden-SMA bei 0,6936 und die nahegelegene horizontale Unterstützung bei 0,6935, wobei ein Bruch hier ein tieferes Korrekturrisiko eröffnen würde. Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 0,6943, gefolgt von 0,6949 und 0,6955, wobei der 100-Perioden-SMA bei 0,6957 eine stärkere Begrenzung darstellt. Nur eine anhaltende Bewegung über dieses obere Band würde den Weg für eine entschlossenere bullische Ausdehnung öffnen.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
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Das sollten Sie am Dienstag, den 7. Juli, im Blick behalten:
Die Märkte schlagen am Dienstag eine vorsichtige Stimmung an, da die Anleger den Schlagzeilen aus dem Nahen Osten angesichts eines Mangels an wichtigen Datenveröffentlichungen besondere Aufmerksamkeit schenken. In der zweiten Tageshälfte stehen die US-Warenhandelsbilanzdaten für Mai im Wirtschaftskalender, zusammen mit dem 4-Wochen-Durchschnitt der Beschäftigungsänderung von Automatic Data Processing.