Der Politiker der Europäischen Zentralbank (EZB) und Gouverneur der Bank von Italien, Fabio Panetta, sagte während der europäischen Handelssitzung am Dienstag, dass die Aufwärtsrisiken für die Inflation in der Eurozonenwirtschaft intakt bleiben, da die Kontrolle über die Straße von Hormus, einen kritischen Engpass für fast 20 % der weltweiten Energieversorgung, weiterhin unsicher ist.
Bemerkungen
Versorgungsengpässe werden häufiger.
Aufwärtsrisiken für die Inflation, Abwärtsrisiken für das Wachstum bleiben bestehen.
Der Ausblick bleibt fragil.
Marktreaktion
Der Euro (EUR) bleibt trotz leicht hawkischer Kommentare von EZB-Panetta verhalten. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert EUR/USD 0,12 % tiefer bei rund 1,1427.
Panetta weist auf fragilen Ausblick hin, da Versorgungsengpässe Inflationsrisiken am Leben erhalten
Der FXS Speechtracker bewertet Panettas Rede mit 6,2/10, deutlich über dem historischen Durchschnitt von 4,2/10, was auf eine stärkere marktbezogene Wirkung als üblich hinweist. Der Fokus auf die unsichere Kontrolle der Straße von Hormus und häufigere Versorgungsengpässe unterstreicht anhaltende Aufwärtsrisiken für die Inflation und verleiht dem Ton trotz des fragilen Ausblicks eine leicht restriktive Note.
Indem er Aufwärtsrisiken für die Inflation und Abwärtsrisiken für das Wachstum hervorhebt, verstärkt die Rede die Befürchtungen, dass die Eurozone weiterhin anfällig für erneuten Preisdruck bleibt, selbst wenn die Aktivität nachlässt. Diese Kombination deutet auf begrenzten Spielraum für aggressive Lockerungen hin, wobei der Euro wahrscheinlich empfindlich auf weitere geopolitische oder energiebezogene Störungen reagieren wird.
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Das sollten Sie am Dienstag, den 7. Juli, im Blick behalten:
Die Märkte schlagen am Dienstag eine vorsichtige Stimmung an, da die Anleger den Schlagzeilen aus dem Nahen Osten angesichts eines Mangels an wichtigen Datenveröffentlichungen besondere Aufmerksamkeit schenken. In der zweiten Tageshälfte stehen die US-Warenhandelsbilanzdaten für Mai im Wirtschaftskalender, zusammen mit dem 4-Wochen-Durchschnitt der Beschäftigungsänderung von Automatic Data Processing.