• GBP/USD fällt auf rund 1,3380, während der US-Dollar leicht zulegt.
  • Das FOMC-Protokoll wird voraussichtlich die Zinserwartungen der Fed beeinflussen.
  • Ein reibungsloser Führungswechsel im Vereinigten Königreich scheint das Britische Pfund zu stützen.

Das Britische Pfund (GBP) fällt während der europäischen Handelssitzung am Dienstag gegenüber dem US-Dollar (USD) auf rund 1,3380. Das Paar GBP/USD gibt nach, während der US-Dollar leicht zulegt; dennoch zeigt sich der Cable insgesamt optimistisch.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen abbildet, 0,1 % höher bei rund 100,90.

Es wird erwartet, dass der US-Dollar vorsichtig handelt, da die Anleger auf das Protokoll des Offenmarktausschusses (FOMC) der Juni-Sitzung warten, das am Mittwoch veröffentlicht wird. Die Anleger werden das FOMC-Protokoll genau lesen, um neue Hinweise zur geldpolitischen Ausrichtung der Federal Reserve (Fed) zu erhalten.

Im Vereinigten Königreich (UK) stützen feste Hoffnungen, dass die laufenden fiskalischen Grundsätze trotz des Führungswechsels fortgesetzt werden, das Britische Pfund. Andy Burnham, der neu gewählte Abgeordnete und Bürgermeister von Greater Manchester, ist der Favorit für die Führung des Vereinigten Königreichs nach dem Rücktritt von Premierminister (PM) Keir Starmer.

GBP/USD technische Analyse

GBP/USD notiert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei rund 1,3380. Der Cable hat nach einem starken Kaufinteresse nahe 1,3140 vor zwei Wochen eine robuste Rallye gezeigt. Das Paar hält einen konstruktiven kurzfristigen Ton, da es über dem 20-Tage Exponential Moving Average (EMA) bei 1,3320 bleibt.

Das Momentum ist leicht positiv, mit einem Relative Strength Index (14) von 55,7, was darauf hindeutet, dass die Käufer die Kontrolle behalten, ohne dass der Markt überdehnt wirkt.

Auf der Oberseite ist die nächste wichtige Hürde die abwärts geneigte Widerstandstrendlinie, die bei etwa 1,3526 verläuft und die breitere Erholung begrenzt. Auf der Unterseite wird die erste Unterstützung am 20-Tage EMA bei 1,3320 erwartet, gefolgt vom Juni-Tief nahe 1,3140.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)

Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.

Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.

Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.

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