- AUD/USD fällt auf etwa 0,7055 in der frühen asiatischen Sitzung am Montag.
- Händler wenden sich inmitten der Iran-Krise der sicheren Währung zu.
- Die Konflikte im Nahen Osten werden genau beobachtet.
Das Währungspaar AUD/USD stürzt während der frühen asiatischen Sitzung am Montag auf etwa 0,7055 ab. Der US-Dollar (USD) stärkt sich gegenüber dem australischen Dollar (AUD) angesichts der eskalierenden Spannungen im Nahen Osten, nachdem die Vereinigten Staaten (US) und Israel einen "massiven" und andauernden Angriff auf die Führung und das Militär Irans gestartet haben.
Die USA und Israel sind in große Kampfoperationen gegen Iran verwickelt, nachdem am Samstag ein massiver gemeinsamer Militärschlag gestartet wurde. Der iranische Staatsfernseher bestätigte, dass Irans Oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei am Samstag bei einem Luftangriff in Teheran getötet wurde. Iran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel und regionale US-Militärbasen in Kuwait, Bahrain, Katar und Jordanien. Dies weckt Ängste vor einem breiteren Konflikt im Nahen Osten, was die sicheren Währungen wie den Greenback stützt und Gegenwind für das Paar erzeugt.
Händler werden die Entwicklungen rund um die US-Iran-Spannungen genau beobachten. Einige Analysten warnen jedoch, dass die politische Turbulenzen der US-Regierung unter der aktuellen Administration den USD gegenüber dem Aussie belasten könnten.
Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.
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Das sollten Sie am Freitag, den 27. Februar, im Blick behalten:
Die Märkte bleiben am frühen Freitag vorsichtig, was dem USD hilft, gegenüber seinen Rivalen widerstandsfähig zu bleiben. Der europäische Wirtschaftskalender wird vorläufige Inflationsdaten für Februar aus Deutschland enthalten. Im Laufe des Tages werden die Anleger den US-Erzeugerpreisindex für Januar und die BIP-Zahlen für das vierte Quartal aus Kanada genau beobachten.