- Der AUD/USD gibt im Tagesverlauf einige Gewinne ab. Der US-Dollar legt kräftig zu.
- Die Veröffentlichung des australischen Verbraucherpreisindex für Mai löste Wetten auf eine Zinserhöhung durch die RBA aus.
- Investoren richten ihre Aufmerksamkeit auf die US-Kerninflation für Mai.
Das Währungspaar AUD/USD gibt einen Teil seiner Intraday-Gewinne wieder ab, nachdem es am Mittwoch im europäischen Handel auf fast 0,6690 gestiegen war. Die australische Währung kämpft um die Fortsetzung ihrer Erholung, die durch die besser als erwarteten Daten zum australischen Verbraucherpreisindex (CPI) für Mai ausgelöst wurde.
Die Daten zeigten, dass der Preisdruck mit einer robusten Rate von 4,0% gegenüber den Schätzungen von 3,8% und der vorherigen Veröffentlichung von 3,6% gestiegen ist. Dem Inflationsbericht zufolge waren die hohen Preise für Kraftstoffe, Lebensmittel, Strom und Mieten der Auslöser für den Inflationsdruck.
Die anhaltend höheren australischen Inflationsdaten haben die Hoffnung auf weitere Zinserhöhungen durch die Reserve Bank of Australia (RBA) genährt. Derzeit hält die RBA ihren Leitzins seit acht Monaten bei 4,35 %.
Unterdessen nähert sich der US-Dollar (USD) dem entscheidenden Widerstand bei 106,00, da die US-Notenbank (Fed) weiterhin die Beibehaltung des aktuellen Zinsniveaus für einen längeren Zeitraum unterstützt. Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs Hauptwährungen anzeigt, nähert sich dem entscheidenden Widerstand bei 106,00. Am Dienstag sagte Fed-Gouverneurin Michelle Bowman, dass die Zinsen noch für einige Zeit hoch bleiben müssen, um die Inflation unter Kontrolle zu halten.
Entgegen den Aussagen der Fed zum Zinsausblick gehen die Marktteilnehmer davon aus, dass die Fed die Zinsen in diesem Jahr zweimal senken und ab der September-Sitzung mit der Normalisierung der Politik beginnen wird.
Im Hinblick auf die Konjunktur warten die Anleger auf die Veröffentlichung des US-Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) für Mai am Freitag.
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