• AUD/USD springt auf fast 0,6620, da die RBA aufgrund der anhaltenden Inflationsrisiken eine hawkishe Zinspolitik bevorzugt.
  • Anleger warten auf die US-Präsidentschaftswahlen und die Fed-Sitzung.
  • Händler erwarten einen harten Schlagabtausch zwischen Kamala Harris und Donald Trump.

Das Währungspaar AUD/USD erreichte am Dienstag während des europäischen Handels ein Wochenhoch von 0,6620. Der australische Dollar (AUD) gewann an Wert, nachdem die Reserve Bank of Australia (RBA) eine hawkishe Zinsprognose abgab und den Leitzins wie allgemein erwartet unverändert bei 4,35% beließ.

Die Gouverneurin der RBA, Michelle Bullock, betonte die Notwendigkeit einer weiterhin restriktiven Zinspolitik angesichts der anhaltenden Aufwärtsrisiken für den Inflationsdruck. Sie sprach sich dafür aus, die Zinsen stabil zu halten, bis sich die Konjunktur stärker als erwartet abschwächt.

Die Politik muss ausreichend restriktiv sein, bis der Vorstand davon überzeugt ist, dass sich die Inflation nachhaltig in Richtung des Zielbereichs bewegt“, hieß es in einer Erklärung der RBA. Die Zentralbank fügte hinzu, dass die Kerninflation nach wie vor „zu hoch“ sei. 

In der Zwischenzeit dürfte der australische Dollar von den US-Präsidentschaftswahlen beeinflusst werden, bei denen sich die Händler unsicher über den wahrscheinlichen Sieger zwischen dem republikanischen Kandidaten Donald Trump und seiner demokratischen Rivalin Kamala Harris sind. Es wird erwartet, dass sich ein Sieg Trumps negativ auf den australischen Dollar auswirken wird, da er versprochen hat, die Zölle gegenüber China um bis zu 60 Prozent zu erhöhen, sollte er gewinnen. Dies wird erhebliche Auswirkungen auf die australischen Exporte haben, da Australien der wichtigste Handelspartner Chinas ist.

In dieser Woche werden die Anleger auch der Sitzung der US-Notenbank (Fed) große Aufmerksamkeit schenken, die am 1. September stattfindet.

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