• AUD/USD steigt auf 0,6960 zu, gestützt durch einen schwächeren US-Dollar und erneute Stärke im chinesischen Yuan.
  • Trumps Warnung, dass der Iran-Waffenstillstand „vorbei“ sei, belastet die Risikoappetit und begrenzt das Aufwärtspotenzial des Paares.
  • Die US-Verbraucherpreisindex (CPI) Daten der nächsten Woche und die Verbraucherinflationserwartungen Australiens werden für die geldpolitischen Aussichten der Fed und der RBA entscheidend sein.

AUD/USD steigt am Freitag in den Bereich um 0,6960, gestützt durch einen schwächeren US-Dollar (USD) und erneute Stärke im chinesischen Yuan (CNY). Das Paar setzt seine Erholung im 4-Stunden-Chart fort, obwohl eskalierende Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran die breitere Risikoappetit begrenzen.

US-Präsident Donald Trump erklärte auf Truth Social, dass der Iran weitere Verhandlungen angefragt habe und Washington zugestimmt habe, die Gespräche fortzusetzen. Trump warnte jedoch, dass der Waffenstillstand „vorbei“ sei, was Befürchtungen schürt, dass die Feindseligkeiten trotz offener diplomatischer Kanäle zunehmen könnten.

Unterdessen stärkte sich der chinesische Yuan gegenüber dem US-Dollar auf ein Wochenhoch, was dem Australischen Dollar angesichts der engen Handelsbeziehungen Australiens mit China zusätzliche Unterstützung bietet. Die Bewegung folgte auf eine stärkere Festsetzung der People's Bank of China (PBOC), die den USD/CNY-Mittelkurs bei 6,7989 festlegte, unterhalb der wichtigen Marke von 6,8000.

Die jüngste Kursentwicklung deutet zudem auf ein verbessertes Momentum bei AUD/USD hin. Das Paar handelt über seinen kurz- und mittelfristigen gleitenden Durchschnitten, während der Relative Strength Index (RSI) im positiven Bereich bleibt, ohne überkaufte Bedingungen anzuzeigen.

Mit Blick auf die Zukunft werden die Anleger den US-Verbraucherpreisindex (CPI) Bericht der nächsten Woche genau beobachten. Ein stärker als erwarteter Inflationswert könnte die Erwartungen bestärken, dass die Federal Reserve (Fed) eine restriktive Geldpolitik beibehält, was den USD stützt und weitere Gewinne bei AUD/USD begrenzt. Eine schwächere Inflation könnte hingegen den Greenback belasten und dem Paar helfen, seine Aufwärtsbewegung auszudehnen.

In Australien richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Verbraucherinflationserwartungen. Der Bericht wird neue Einblicke darin geben, wie die Haushalte die Preisentwicklung im kommenden Jahr einschätzen, und könnte die Erwartungen hinsichtlich des geldpolitischen Ausblicks der Reserve Bank of Australia beeinflussen.

Chart Analysis AUD/USD


Kurzfristige technische Analyse:

Im 4-Stunden-Chart notiert AUD/USD bei 0,6956 und behält einen leicht bullischen Ton bei, da es über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,6938 und dem 100-Perioden SMA bei 0,6934 bleibt. Die Ansammlung von kurz- und mittelfristigen SMAs unter dem Kurs deutet auf eine unterstützende Grundlage hin, während der RSI um 58 ein konstruktives, aber nicht überdehntes bullisches Momentum anzeigt, das Raum für weitere Aufwärtsbewegungen lässt, sofern unmittelbare Widerstände überwunden werden.

Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 0,6958, gefolgt von einer engeren Begrenzung bei 0,6961, mit einer bedeutenderen Barriere bei 0,6970, wo der Kaufdruck nachlassen könnte, falls das Momentum abkühlt. Auf der Unterseite wird die erste Unterstützung bei 0,6949 gesehen, gefolgt vom 20-Perioden SMA bei 0,6938 und dem 100-Perioden SMA bei 0,6934, wobei ein Rückfall unter diese Niveaus die derzeit konstruktive Tendenz untergraben und auf eine tiefere Korrektur hindeuten würde.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)

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