- AUD/USD trägt zum wöchentlichen Anstieg bei und überschreitet die Marke von 0,6500.
- Der US-Dollar bleibt unter Druck durch Wirtschaftsdaten und das Handelsabkommen zwischen den USA und China.
- Der US-CPI fiel unter die Konsensschätzung und stieg im Mai um 2,4 % im Jahresvergleich.
Der Aufwärtstrend des Australischen Dollars (AUD) setzt sich in dieser Woche unvermindert fort, wobei AUD/USD am dritten aufeinanderfolgenden Tag steigt und neue Jahreshöhen nahe der 0,6550-Marke erreicht.
AUD/USD gestützt durch USD-Verkäufe und Handelsoptimismus
Das Paar hält seine wöchentliche Erholung am Mittwoch gut aufrecht, als Reaktion auf weitere Pessimismus, der den Greenback belastet, während positive Nachrichten an der Handelsfront auch die Bedenken über einen langwierigen Handelskrieg milderten.
Tatsächlich beschleunigte der US-Dollar seine Verluste, nachdem die US-Inflationszahlen zeigten, dass der CPI im Jahr bis Mai um weniger als ursprünglich geschätzt um 2,4 % gestiegen ist. Der Kernwert folgte diesem Trend und lag unter den Erwartungen mit einem Anstieg von 2,8 % im Vergleich zum Vorjahr.
Die schwächeren als erwarteten US-Daten haben die Investoren dazu veranlasst, ihre Wetten auf eine wahrscheinliche Zinssenkung durch die Federal Reserve bei ihrem Treffen im September zu beschleunigen.
Zurück zum Handel: US- und chinesische Beamte scheinen bei ihrem Treffen in London einen gemeinsamen Nenner bezüglich seltener Erden gefunden zu haben, obwohl die Vereinbarung noch von Präsident Trump und Chinas Xi Jinping bestätigt werden muss.
Was steht als Nächstes in Australien an?
Angesichts des Fehlens von Datenveröffentlichungen in Australien am Mittwoch richtet sich die Aufmerksamkeit der Investoren auf die Veröffentlichung der Inflationserwartungen des Melbourne Institute am Donnerstag.
Wie sieht es mit den technischen Analysen aus?
AUD/USD handelt im niedrigen Bereich von 0,6500 und wird voraussichtlich anfänglichen Widerstand am YTD-Hoch von 0,6545 (11. Juni) begegnen, gefolgt vom November-Hoch 2024 von 0,6687 (7. November) und dem Höchststand von 2024 von 0,6942 (30. September), die alle der entscheidenden Hürde von 0,7000 vorausgehen.
Andererseits könnte die Wiederaufnahme des Abwärtstrends einen anfänglichen Rückgang auf die kritische 200-Tage-SMA bei 0,6434 auslösen, vor dem Mai-Tief von 0,6356 (12. Mai). Letzteres scheint durch die Nähe der vorläufigen Unterstützung an den 55-Tage- und 100-Tage-SMAs bei 0,6379 bzw. 0,6342 verstärkt zu werden.
Der RSI nahe 59 deutet darauf hin, dass weitere Gewinne im kurzfristigen Horizont in der Pipeline bleiben sollten, während der ADX über 26 auf eine moderate Stärke des Trends hinweist.
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