• AUD/USD zieht neue Verkäufer an und gerät durch eine Kombination von Faktoren unter Druck.
  • Ein risikofreudigerer Ton und Wetten auf eine baldige Zinssenkung der RBA schwächen den Aussie.
  • Die gedämpfte USD-Nachfrage bietet im Vorfeld des US-NFP-Berichts keine Unterstützung.

Das Währungspaar AUD/USD bleibt auch in der ersten Hälfte des europäischen Handels am Freitag auf der Angebotsseite und handelt derzeit um die Marke von 0,6425, was einem Rückgang von rund 0,40 Prozent entspricht. 

Die Kassakurse befinden sich nach wie vor in der Nähe des am Mittwoch erreichten August-Tiefs und scheinen anfällig zu sein, auch wenn die bearishen Händler weitere Hinweise auf den Zinssenkungspfad der US-Notenbank abwarten wollen, bevor sie neue Wetten eingehen. Das Hauptaugenmerk wird daher weiterhin auf dem US-Bericht zur Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft (NFP) liegen. Diese wichtigen Arbeitsmarktdaten werden den Entscheidungsträgern der US-Notenbank bei ihrer Dezember-Sitzung als Richtschnur dienen und die Nachfrage nach dem US-Dollar (USD) ankurbeln, was wiederum dem Währungspaar AUD/USD Auftrieb verleihen dürfte. 

Im Hinblick auf das Risiko von Schlüsseldaten tragen die Erwartung einer weniger zurückhaltenden Fed sowie eine leichte Verschlechterung der globalen Risikostimmung dazu bei, den jüngsten Rückgang des USD auf ein Dreiwochentief zu begrenzen und dem als risikoreicher wahrgenommenen australischen Dollar (AUD) Gegenwind zu verleihen. Darüber hinaus tragen die zunehmenden Wetten auf eine baldige Zinssenkung durch die Reserve Bank of Australia (RBA) und die zu Wochenbeginn veröffentlichten schwächeren BIP-Wachstumszahlen zur positiven Stimmung für das Währungspaar AUD/USD bei. 

Darüber hinaus deuten die anhaltenden geopolitischen Spannungen, die wirtschaftlichen Probleme Chinas und die Besorgnis über die anhaltenden Handelszölle des designierten US-Präsidenten Donald Trump darauf hin, dass der Weg des geringsten Widerstands für den risikosensitiven australischen Dollar nach unten führt. Daher könnte jeder Erholungsversuch weiterhin als Verkaufsgelegenheit betrachtet werden und läuft Gefahr, schnell wieder zu verpuffen. Nichtsdestotrotz scheint die AUD/USD-Paarung bereit für wöchentliche Verluste zu sein und könnte den niedrigsten Wochenschluss seit 2024 erreichen.

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