- Die Reserve Bank of Australia hat den OCR im Februar angehoben und bleibt damit auf einem hawkischen Kurs.
- Die IEA würde 400 Millionen Barrel Öl aus den Reserven freigeben, um Engpässe im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg zu beheben.
- Das AUD/NZD-Währungspaar ist bullish, laut intraday technischen Charts, mit weiteren Aufwärtsbewegungen möglich.
Das AUD/NZD-Währungspaar handelt am Mittwoch in der Nähe der Preisregion von 1,2100 und erreicht damit den höchsten Stand seit 13 Jahren, bedingt durch das Marktchaos aufgrund des Krieges im Nahen Osten zwischen Israel, den USA und dem Iran.
In Australien bleibt die Inflation hartnäckig, während die Reserve Bank of Australia (RBA) weiterhin hawkisch bleibt. Die RBA hat den offiziellen Leitzins (25 Basispunkte) auf 3,85 % nach ihrer geldpolitischen Sitzung im Februar angehoben. Die Zentralbank erwartet, dass die Inflation um das zweite Quartal 2026 ihren Höhepunkt erreicht und dann bis 2028 allmählich wieder auf den Mittelwert des Zielbereichs von 2–3 % zurückkehrt.
In Neuseeland erwarten Marktanalysten, dass der inländische Preisdruck länger anhält als zuvor angenommen, was die Erwartungen an zukünftige geldpolitische Straffungen durch die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) verstärkt. Die Märkte rechnen nun mit mehreren möglichen Zinserhöhungen in diesem Jahr, was eine Abkehr von letzten Monat darstellt, als die Zentralbank anzeigte, dass der OCR das ganze Jahr über bei etwa 2,25 % bleiben könnte.
Die unterschiedlichen Wege der Zentralbanken spielen teilweise gegen den Kiwi. Gleichzeitig stieg der australische Dollar (AUD) nach der Nachricht, dass die Internationale Energieagentur (IEA) 400 Millionen Barrel Öl aus strategischen Reserven freigeben würde, um Engpässe im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg zu beheben.
Als Nächstes stehen die neuseeländischen Herstellungsverkäufe für das vierte Quartal 2025 und die Erwartungen der australischen Verbraucherinflation für März auf der Agenda.
Kurzfristige technische Analyse
Auf dem 4-Stunden-Chart handelt AUD/NZD bei 1,2091. Die kurzfristige Tendenz ist bullish, da der Preis gut über den steigenden 20-Perioden- und 100-Perioden-Simple Moving Averages (SMAs) liegt, die eine Verbesserung der Trendstruktur in diesem Zeitraum unterstreichen. Der kurzfristige SMA hat sich nach oben gewendet und divergiert vom längeren, was auf ein zunehmendes Aufwärtsmomentum hinweist. Der Relative Strength Index (RSI) hält sich im überkauften Bereich über 70 und zieht sich von seinem vorherigen Höchststand zurück.
Im 1-Stunden-Chart ist AUD/NZD bullish, da der Preis gut über den steigenden 20- und 100-Perioden-SMAs liegt, die höher tendieren und starken Kaufdruck signalisieren. Der 20-Perioden-SMA um 1,2080 liegt nahe am aktuellen Kurs und fungiert als nahegelegene dynamische Unterstützung innerhalb des intraday Anstiegs. Das Momentum bleibt stark, aber angespannt, mit dem 14-Perioden-Relative Strength Index (RSI) nahe 76, was auf überkaufte Bedingungen hinweist, die das Tempo der Gewinne verlangsamen könnten, ohne jedoch die bullishen Tendenzen zu untergraben.
Der unmittelbare Widerstand liegt bei 1,2107, wo die horizontale Linie den letzten Anstieg begrenzt und die nächste Hürde für Käufer definiert; ein klarer Durchbruch nach oben würde den Weg für weitere Aufwärtsbewegungen öffnen. Auf der Abwärtsseite wird die erste Unterstützung im Bereich von 1,2080 gesehen, wo der 20-Perioden-SMA mit der jüngsten Preisstauung konvergiert, gefolgt von stärkerem horizontalen Widerstand bei 1,2020. Ein tieferer Rückgang würde dann das Ziel 1,1980 anvisieren, wo die untere Unterstützungsebene mit der breiteren Aufwärtstrendbasis übereinstimmt.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
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