- GBP/USD verliert am frühen europäischen Handel am Freitag an Dynamik und nähert sich 1,3445.
- Ein iranischer Beamter sagte, die USA würden für die Tötung iranischer Zivilisten 'den Preis zahlen'.
- Die konstruktiven Aussichten des Paares bleiben oberhalb des 100-Tage-SMA intakt, mit bullischem RSI-Momentum.
- Die erste zu beobachtende Unterstützung liegt bei 1,3400; die erste Hürde auf der Oberseite befindet sich bei 1,3515.
Das Währungspaar GBP/USD notiert am Freitag in den frühen europäischen Handelsstunden im negativen Bereich um 1,3445. Die verschärften Spannungen im Nahen Osten und die steigenden globalen Ölpreise bieten einem sicheren Hafen wie dem US-Dollar (USD) gegenüber dem britischen Pfund (GBP) gewisse Unterstützung. Der Michigan-Verbraucherstimmungsindex wird später am Freitag veröffentlicht.
Der Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad Bagher Ghalibaf, verurteilte am Donnerstag den US-Angriff auf zivile Häuser auf der Insel Qeschm und bezeichnete ihn als Fortsetzung amerikanischer Verbrechen in den südiranischen Städten Minab und Lamerd. Zuvor hatten die USA am Donnerstag Raketenangriffe im Süden Irans gestartet, darunter auf die Insel Qeschm sowie auf Teile der Provinzen Buschehr, Fars und Chusestan.
Die Finanzmärkte preisen eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 90% ein, dass die Bank of England (BoE) die Kreditkosten unverändert lässt, wobei eine Zinserhöhung als Außenseiterchance gilt. Händler erwarten bis zum Jahresende einen Anstieg der Kreditkosten auf 4,0%.
BoE dürfte abwarten, da schwächere britische Inflation den Druck mindert
Analysten von Brown Brothers Harriman weisen darauf hin, dass weithin erwartet werde, dass die Bank of England den Leitzins bei 3,75% zum fünften Mal in Folge unverändert lässt, und argumentieren, dass ein weniger besorgniserregendes Inflationsumfeld im Vereinigten Königreich der BoE Spielraum gebe, abzuwarten. Ihrer Ansicht nach ermöglicht die jüngste Abschwächung des Preisdrucks den Entscheidungsträgern, den aktuellen Kurs beizubehalten, ohne die Zinsen hastig anzupassen, was die Erwartungen einer längeren Pause im Straffungszyklus untermauert.
Technische Analyse:
Im Tages-Chart weist GBP/USD eine leichte bullische Tendenz auf, da der Spotkurs oberhalb des 100-Tage-Simple Moving Average (SMA) und des mittleren Bollinger-Bands um liegt, was auf zugrunde liegendes Interesse an Käufen bei Rücksetzern nach der jüngsten Konsolidierung hindeutet. Der Relative Strength Index (RSI) bei etwa 57 bleibt im positiven, aber nicht überkauften Bereich und signalisiert damit, dass das Aufwärtsmomentum konstruktiv, aber weiterhin moderat ist.
Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung um den 100-Tage-SMA bei 1,3400, verstärkt durch das nahe gelegene mittlere Bollinger-Band bei rund 1,3390, während sich bei einem tieferen Rückgang eine weitere Stütze am unteren Bollinger-Band nahe 1,3265 ergibt, sollte die Verkäuferseite wieder die Kontrolle übernehmen. Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand beim oberen Bollinger-Band um 1,3515; ein nachhaltiger Ausbruch über diese Begrenzung würde den Weg zum Hoch vom 15. Juli bei 1,3558 öffnen.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
Pfund Sterling - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.
Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.
Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.
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