- AUD/JPY schwächt sich auf etwa 104,05 in der frühen europäischen Sitzung am Montag.
- Die Zinsentscheidung der RBA wird am Dienstag im Mittelpunkt stehen.
- Das Paar behält eine positive Perspektive im mittelfristigen Bereich, jedoch kann ein weiterer Rückgang im kurzfristigen Bereich angesichts des bärischen RSI nicht ausgeschlossen werden.
- Die erste Aufwärtsbarriere entsteht bei 106,48; die anfängliche Unterstützung liegt bei 102,95.
Das AUD/JPY-Paar zieht während der frühen europäischen Sitzung am Montag einige Verkäufer in der Nähe von 104,05 an. Der japanische Yen (JPY) stärkt sich gegenüber dem Australischen Dollar (AUD), da das Summary of Opinions der Bank of Japan (BoJ) von der Sitzung am 22.-23. Januar eine zunehmende Hawkishness offenbarte. Die Vorstandsmitglieder warnten davor, bei der Inflation "hinterherzuhinken", und forderten zeitnahe Zinserhöhungen.
Alle Augen werden auf die Zinsentscheidung der Reserve Bank of Australia (RBA) am Dienstag gerichtet sein. Es wird erwartet, dass die RBA den Official Cash Rate (OCR) um 25 Basispunkte (bps) auf 3,85 % bei ihrer Sitzung im Februar anhebt. Diese erwartete Erhöhung folgt einem Anstieg der Inflation, die den Verbraucherpreisindex (CPI) im Dezember auf 3,8 % steigen ließ. Wenn die australische Zentralbank einen hawkischen Ton anschlägt oder mehrere Zinserhöhungen signalisiert, könnte dies den Aussie kurzfristig gegenüber dem JPY stärken.
Technische Analyse:
Im Tageschart hält sich AUD/JPY über einem steigenden 100-Tage-EMA und bewahrt den mittelfristigen Aufwärtstrend. Ein Rückgang in Richtung dieses Durchschnitts würde die Trendunterstützung testen. Die Spotpreise handeln unterhalb der unteren Bollinger-Band bei 104,37, während sich die Bänder erweitern, was auf eine erhöhte Volatilität und einen gedehnten Abwärtstrend hinweist. Der RSI bei 41,21 liegt unter der 50-Marke und bestätigt ein schwächer werdendes Momentum. Eine Erholung könnte sich in Richtung des mittleren Bands bei 106,48 erstrecken, während anhaltender Druck das Risiko eines erneuten Tests des 100-Tage-EMA bei 102,95 birgt.
Trotz der breiteren Unterstützung durch den 100-Tage-EMA hat sich der kurzfristige Trend nach dem Durchbruch unter das untere Band bärisch gewendet. Jede Basis über diesem Durchschnitt würde den Ton verbessern. Die sich erweiternden Bollinger-Bänder deuten auf eine zunehmende Volatilität hin und könnten eine richtungsweisende Bewegung vorwegnehmen. Ein RSI unter 50 deutet darauf hin, dass Erholungen schwächer werden könnten, bis das Momentum sich nach oben wendet.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.
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